Clemens Körner

Clemens Körner (* 7. Mai 1959 in Speyer) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Leben und politische Karriere

Körner absolvierte eine Ausbildung im gehobenen Dienst und wurde Diplom-Verwaltungswirt (FH). Anschließend studierte er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Mannheim. Er arbeitete bei der Kreisverwaltung des Landkreises Ludwigshafen (heute Rhein-Pfalz-Kreis), ehe er 1995 in die Wirtschaft wechselte und als Prokurist tätig war.

Körner trat 1978 in die CDU ein. Bereits seit seiner Kindheit ist er aktives Mitglied der Kolpingfamilie. 1984 wurde Körner in den Gemeinderat von Dudenhofen gewählt, 1989 in den Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Dudenhofen und 1999 in den Kreistag des Landkreises Ludwigshafen. 1997 wurde er Ortsbürgermeister von Dudenhofen und zusätzlich 2001 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dudenhofen.

Bei der Wahl zum Landrat des Rhein-Pfalz-Kreises setzte er sich 2009 in der Stichwahl mit 57 Prozent der Stimmen durch. Am 5. März 2017 wurde Körner mit 68,9 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt; die Wahlbeteiligung lag bei 38,8 Prozent.[1]

Bei der Landratswahl am 23. Februar 2025 trat Körner nicht erneut an.[2] Mit Wirkung zum 19. November 2025 übernahm Volker Knörr (CDU) die Nachfolge.[3][4]

Clemens Körner ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Einzelnachweise

  1. Rhein-Pfalz-Kreis: Landrat Körner bleibt im Amt (5. März 2017).
  2. Öffentliche Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahl des Landrates des Rhein-Pfalz-Kreises am 23. Februar 2025. In: rhein-pfalz-kreis.de. 8. Januar 2025, abgerufen am 2. Februar 2025.
  3. Nadine Klose: „Jetzt bischst“: Clemens Körner übergibt Landratsamt an Volker Knörr. In: Die Rheinpfalz. Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH & Co. KG, Ludwigshafen, 15. November 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025 (Nur Artikelanfang frei zugänglich).
  4. Clemens Körner (Landrat und Kreiswahlleiter): Öffentliche Bekanntmachung: Stellenausschreibung Landrätin / Landrat im Rhein-Pfalz-Kreis. In: Amtblatt Nr. 87/2024. Rhein-Pfalz-Kreis, 16. Dezember 2024, abgerufen am 10. Januar 2026.