Clemens Ferdinand von Hachenberg
Clemens Ferdinand von Hachenberg (* 9. Oktober 1720 in Neuwied; † 28. Oktober 1793 ebenda) war ein Hessen-kasselscher Generalleutnant und Oberhofkämmerer.
Leben
Clemens Ferdinand von Hachenberg entstammte einer Familie, die ihren Ursprung im Raum Neuwied in Rheinland-Pfalz hatte. Er kam in die Hessen-kasselsche Armee, wo er 1774 Oberstleutnant in der 1. Garde war. Als Generalmajor war er zweiter Festungskommandant auf der Burg Rheinfels[1]. 1791 wurde er zum Generalleutnant ernannt.
Hachenberg war Oberkämmerer[2] und damit einer der höchsten Beamten im Hofstaat. Der Hofmarschall und der Kämmerer durften ihre Ehefrauen nach der Vermählung weiterhin am Hof beschäftigen, während die übrigen Hofdamen sich aus ihrem Hofdienst verabschieden mussten[3].
Im Januar 1782 fand er Aufnahme im Illuminatenorden und war Mitglied im Orden Quintus sextius. Dieser Geheimbund, der 1784/1785 verboten wurde, hatte sich zum Ziel gesetzt, durch Aufklärung die Herrschaft von Menschen über Menschen überflüssig zu machen.[4]
Auszeichnungen
- 5. März 1769 Orden Pour la vertu militaire[5]
Siehe auch
- Liste der hessen-kasselschen Regimenter der Frühen Neuzeit
- Liste der Ritter des Ordens Pour la vertu militaire
Einzelnachweise
- ↑ Kurhessisches Armeekorps 1803-1806, 1809 1813-1866 Digitalisat
- ↑ Neues genealogisch-schematisches Reichs- und Staats-Handbuch vor das Jahr 1767. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Caroline von Bismarck-Bohlen: Ein Leben auf dem LandeDigitalisat
- ↑ Freimaurer-Wiki:Mitglieder des IlluminatenordensDigitalisat
- ↑ Fortgesetzte neue genealogisch-historische nachrichten, [1762-1776.] 168 theile (in 14 vol.). 1774 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).