Claudia Coslovich

Claudia Coslovich (* 26. April 1972 in Triest) ist eine ehemalige italienische Leichtathletin, die im Speerwurf erfolgreich war. Bei Mittelmeerspielen gewann sie einmal Gold und einmal Silber.

Sportliche Karriere

Die 1,70 Meter große Claudia Coslovich startete für SAI Fondiaria in Rom. Von 1993 bis 2003 war sie elfmal in Folge italienische Meisterin im Speerwurf.[1] 2007 und 2008 folgten zwei weitere Meistertitel.[2] Ihre Bestleistung von 65,30 Meter warf sie am 10. Juni 2000 in Ljubljana. Diese Leistung ist seitdem Landesrekord mit dem 1999 eingeführten neuen Speer.[3]

Alter Speer bis 1998

Bei den Europameisterschaften 1994 in Helsinki schied Coslovich mit 53,10 Meter als 19. der Qualifikation aus.[4] Drei Jahre später bei den Mittelmeerspielen 1997 in Bari gewann Coslovich mit 57,16 Meter die Silbermedaille mit 16 Zentimetern Rückstand auf die Französin Nadine Auzeil.[5] Zwei Monate später wurde Coslovich mit 56,44 Meter Achte bei der Universiade in Catania. 1998 bei den Europameisterschaften in Budapest erreichte Coslovich als Zwölfte der Qualifikation das Finale. Dort wurde sie Siebte mit 60,73 Meter.[6]

Neuer Speer ab 1999

1999 bei der Universiade in Palma de Mallorca wurde Coslovich Sechste mit 56,50 Meter. Im Jahr darauf bei den Olympischen Spielen in Sydney erreichte Coslovich mit 60,12 Meter das Finale als Qualifikationszehnte. Dort bedeuteten 56,74 Meter den zwölften Platz.[7] Im August 2001 bei den Weltmeisterschaften in Edmonton überstand Coslovich die Qualifikation als Zwölfte mit 58,42 Meter. Im Finale belegte sie mit 57,27 Meter den elften Platz.[8] Einen Monat später bei den Mittelmeerspielen in Tunis siegte Coslovich mit 62,02 Meter und fast vier Metern Vorsprung vor der Griechin Aggelikí Tsiolakoúdi, die bei den Weltmeisterschaften Achte geworden war.[9]

2002 bei den Europameisterschaften in München verfehlte Coslovich mit 54,27 Meter als 13. der Qualifikation das Finale um einen Meter.[10] Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis warf Coslovich als Zehnte der Qualifikation 59,57 Meter. Im Finale erreichte sie mit 59,64 Meter den siebten Rang.[11] Bei ihrer zweiten Olympiateilnahme 2004 in Athen erreichte Coslovich in der Qualifikation 60,58 Meter und schied als 14. aus.[12] Am 1. Juli 2005 erreichte Coslovich bei den Mittelmeerspielen in Almeria mit 51,10 Meter den sechsten Platz. Sie hatte über 10 Meter Rückstand auf die Siegerin Aggelikí Tsiolakoúdi.[13] Sechs Wochen später bei den Weltmeisterschaften in Helsinki warf Coslovich in der Qualifikation 55,78 Meter und schied als 19. aus.[14] 2006 nahm Coslovich in Göteborg zum vierten Mal an Europameisterschaften teil. 54,44 Meter bedeuteten den 23. Platz in der Qualifikation.[15]

Fußnoten

  1. Italienische Meisterinnen bei gbrathletics.com
  2. World Athletics, Reiter Honours
  3. World Athletics, Reiter Personal bests, abgerufen am 4. November 2025
  4. Speerwurf 1994 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  5. Mittelmeerspiele 1997 bei cijm.org.gr (Seite 9 der PDF-Datei)
  6. Speerwurf 1998 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  7. Speerwurf 2000 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 4. November 2025.
  8. Speerwurf 2001 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  9. Mittelmeerspiele 2001 bei cijm.org.gr (Seite 9 der PDF-Datei)
  10. Speerwurf 2002 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  11. Speerwurf 2003 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  12. Speerwurf 2004 in der Datenbank von Olympedia.org (englisch), abgerufen am 4. November 2025.
  13. Mittelmeerspiele 2005 bei cijm.org.gr (Seite 9 der PDF-Datei)
  14. Speerwurf 2005 bei Todor Krastevs Seite todor66.com
  15. Speerwurf 2006 bei Todor Krastevs Seite todor66.com