Clarence K. K. Chinn
Clarence K. K. Chinn (* um 1959) ist ein pensionierter Generalmajor der United States Army. Er war unter anderem Kommandeur der United States Army South, die aus der 6. Armee (Sixt United States Army) hervorgegangen ist.
In den Jahren 1977 bis 1981 durchlief er die United States Military Academy in West Point. Nach seiner Graduation wurde er als Leutnant der Infanterie zugeteilt. In der Armee durchlief er anschließend alle Offiziersränge vom Leutnant bis zum Zwei-Sterne-General.
Im Lauf seiner militärischen Karriere absolvierte Chinn verschiedene Kurse und Schulungen. Dazu gehörten unter anderem eine Ausbildung zum Fallschirmspringer und das United States Army War College. In seinen jüngeren Jahren absolvierte er den für Offiziere in den niederen Rangstufen üblichen Dienst in unterschiedlichen Einheiten und Standorten. Dazu gehörten auch Aufgaben als Stabsoffizier in verschiedenen Hauptquartieren. Im weiteren Verlauf kommandierte er Infanterie-Einheiten auf mehreren Ebenen.
Im Jahr 1983 war er als Fallschirmspringer an der US-Invasion in Grenada (Operation Urgent Fury) ebenso beteiligt wie 1989 an der US-Invasion in Panama (Operation Just Cause). Zu Beginn des Irakkriegs war er stellvertretender Kommandeur des 75th Ranger Regiments, mit dem er an den Kampfhandlungen teilnahm. Im weiteren Verlauf war er auch im Krieg in Afghanistan eingesetzt. Er war Stabschef der 82. Luftlandedivision und mit dieser in Afghanistan eingesetzt, wo er auch deren Stabsabteilung für Logistik (G4) leitete. Zwischenzeitlich war er auch Stabschef der International Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan.
Zu seinen Aufgaben als Stabsoffizier gehörte unter anderem die Leitung der Ranger School. Außerdem war er Stabsoffizier beim United States Army Special Operations Command (SOCOM). Nach seiner Rückkehr aus Afghanistan leitete Chinn das Joint Readiness Training Center in Fort Polk dem zwischenzeitlichen Fort Johnson in Louisiana. Es folgte eine weitere Versetzung nach Afghanistan, wo er stellvertretender Kommandeur der dort eingesetzten Combined Joint Task Force 101 (Deputy Commanding General CJTF-101) war.
Im Jahr 2014 war Clarence Chinn Standortkommandeur von Fort Bragg. Danach war er stellvertretender Kommandeur des United States Army Special Operations Commands. Am 4. Juni 2015 übernahm er in Fort Sam Houston in Texas als Nachfolger von Joseph P. DiSalvo das Kommando über die US Army South (USARSO), die aus der 6. Armee hervorgegangen war. Diese stellt die Landkomponente des United States Southern Commands dar. Diese Aufgabe erfüllte er bis zum 3. Oktober 2017, als er von Mark R. Stammer abgelöst wurde. Anfang 2018 ging er in den Ruhestand.
Weblinks
- Chinn bei der Association of the United States Army (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2026)
- Chinn beim West Point Center for Oral History (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2026)
- Artikel über Chinn anlässlich seiner Pensionierung (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2026)
- Artikel über den Kommandowechsel bei der US Army South im Jahr 2017 (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2026)
- Artikel über Chinn im Star Advertiser (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2026)