Clément Marot
Clément Marot (* 23. November 1496 in Cahors; † 12. September 1544 in Turin) war ein französischer Dichter. Er gilt als ein wichtiger Vertreter der Französischen Renaissance und bedeutendste französische Lyriker der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.[1] Seine Sympathien und seine Hinwendung zum neuen evangelischen Glauben trugen ihm Nachteile und Verfolgung durch katholisch gesinnte Autoritäten ein.[2]
Leben und Schaffen
Kindheit und Jugend
Clément Marot wurde geboren als Sohn des Kaufmanns und angesehenen Dichters Jean Marot. Sein Vater stammte aus der Normandie, seine Mutter aus Cahors in Südfrankreich. Hier verbrachte er seine Kindheit, wobei er zweisprachig aufwuchs, d. h. französisch und vor allem okzitanisch. 1506 zog die Familie nach Paris, denn der Vater hatte einen Sekretärsposten im Dienst von Königin Anna von Bretagne erhalten. Später wurde er zum Kammerdiener bei ihrem Gatten Ludwig XII. befördert und nach dessen Tod 1515 vom neuen König Franz I. übernommen. Durch seinen Vater erhielt der junge Marot früh Kontakt zum Hof und bekam eine Stelle als Page beim hochrangigen Adeligen Nicolas de Neufville, duc de Villeroy, der ihn auch weiterhin protegierte und ihm etwas später einen Schreiberposten in der Chancellerie, was in etwa dem Justizministerium entsprach, verschaffte. Eine solide Schulbildung genoss Marot offenbar nicht, doch lernte er Latein sowie Italienisch und konnte sich eine gewisse klassische Bildung in Rede und Dichtung durch seinen Vater aneignen.[3]
Ab etwa 1511 dichtete er, angeleitet vom Vater und von dessen Dichter- und Sekretärskollegen Jean Lemaire de Belges. Daneben schulte er seine Feder mit Übertragungen von Texten Vergils und Lukians. 1514 trat er erstmals an die Öffentlichkeit mit der Versepistel (épître) Le Temple de Cupido, die er verfasst hatte zur Hochzeit von Claude de France, der älteren Tochter Ludwigs XII., und ihres Cousins Franz von Angoulême, der aufgrund des Fehlens eines direkten männlichen Thronerben engster Anwärter auf die französische Krone war. Im selben Jahr wurde auch ein erstes Werk gedruckt, die Épître de Maguelonne.
Nachdem Franz seinem Schwiegervater schon 1515 auf dem Thron gefolgt war, schaffte es Marot, ihm, dem nur zwei Jahre Älteren, mit weiteren Gedichten zu gefallen und seine Sympathie zu gewinnen, z. B. einer witzigen Petite épître au Roi. 1519 empfahl ihn Franz seiner älteren Schwester, Margarete von Navarra, die ihn als Kammerdiener und Sekretär in ihre Dienste aufnahm.
Dies hinderte Marot nicht, Franz 1521 und 22 auf Feldzügen gegen Kaiser Karl V. in Flandern und im Hennegau zu begleiten. Meist jedoch lebte er als vom König geschätzter Dichter und Unterhalter am Hof in Paris. Hier verfasste er zu den verschiedensten Anlässen und Gelegenheiten Texte in allen lyrischen Gattungen der Zeit. Eine Spezialität dieser frühen Schaffensphase waren, neben Vers-Episteln, kürzere Gedichte zum Thema Liebe, insbesondere Rondeaus und Chansons. Seine Texte verbreitete er in der Regel zunächst durch Lesung oder Vortrag vor seinem Zielpublikum, doch kursierten meistens rasch auch Abschriften Dritter.
Hinwendung zum evangelischen Glauben
Unter dem Einfluss Margaretes und ihrer Umgebung öffnete Marot sich dem reformatorischen Gedankengut Martin Luthers, das sich um 1520 als „Evangelismus“ auch in Frankreich zu verbreiten begann. Dies, aber vermutlich auch ein etwas lockerer Lebenswandel und eine spöttische Zunge, trug ihm Anfeindungen und bald auch Probleme ein. Offensichtlich erzürnte er die konservativen Richter des Pariser Obersten Gerichts, des Parlement de Paris, und die orthodoxen Theologen der Sorbonne.
Als 1525 König Franz bei der Schlacht von Pavia in die Gefangenschaft von Kaiser Karl geraten war und seine Schwester Margarete zu Freilassungsverhandlungen nach Madrid gereist war, wurde Marot von einer rachsüchtigen Frau beschuldigt, er habe in der Fastenzeit Speck gegessen. Seine Feinde und Neider nutzten die Abwesenheit seiner fürstlichen Gönner, ihn im Februar 1526 inhaftieren und im berüchtigten Pariser Stadtgefängnis Le Châtelet einkerkern zu lassen. Dank der Fürbitte eines Freundes schaltete sich jedoch der Bischof von Chartres ein und ließ ihn in sein eigenes, humaneres Gefängnis überstellen. Im Mai kam Marot durch einen Gnadenerlass des soeben zurückgekehrten Königs frei. Seine misslichen Erlebnisse im Châtelet schilderte er sehr realistisch und mit bissigem Humor in einer Epistel mit dem sprechenden Titel L’Enfer (deutsch: Die Hölle). Er veröffentlichte sie aber vorsichtshalber nicht, weil sie allzu leicht als Attacke auf die Pariser Justiz und deren Gehilfen verstanden werden konnte.
Ebenfalls 1526 wurde Marot zum Nachfolger seines kürzlich verstorbenen Vaters Jean im Kammerdieneramt ernannt. Als er 1527 erneut im Kerker landete, weil er einem von der Polizei festgenommenen Bekannten zur Flucht verholfen hatte, befreite ihn König Franz umgehend selbst. Die betreffende Anordnung und der vorangehende Hilferuf Marots in Gedichtform sind erhalten, ebenso ein humorvolles Dankgedicht.
Arbeiten als Dichter und Schriftsteller
Die Jahre nach 1526 waren sehr fruchtbar für Marot, zunächst auch dank seiner Verliebtheit in Anne d’Alençon, eine junge Nichte von Margaretes erstem Gatten, die ihn zu vielen Gedichten, insbesondere Rondeaus und Chansons, inspirierte. Vor allem jedoch fungierte er wie schon vorher als Hofdichter mit Gelegenheitsgedichten aller Art und zu allen möglichen Anlässen, wobei er u. a. die Gattung Epigramm entwickelte, d. h. witzige, oft bissige, einstrophige Texte. Finanziell ging es ihm ebenfalls gut, so dass er 1529 (?) heiraten konnte und angeblich seine bald vorhandenen drei Kinder täglich dankbar für den König beten ließ. 1529 wurde er der Häresie bezichtigt und ins Gefängnis geworfen, König Franz befreite ihn erneut und machte ihn zum Hofdichter.[4]
Nachdem 1531 eine erste Sammlung seiner Gedichte als Raubdruck in Lyon erschienen war, gab Marot 1532 unter dem etwas burschikosen Titel L'Adolescence (= Jugendzeit) clémentine erstmals selber einen Sammelband heraus, dem er 1534 eine Suite (= Fortsetzung) de l'adolescence clémentine folgen ließ.
Schon um 1525 hatte er die Idee gehabt, nach quasi humanistischen Editionsprinzipien Werke der älteren französischen Literatur gedruckt herauszugeben. So hatte er 1526 den Roman de la rose (Rosenroman, 13. Jahrhundert) in leicht modernisierter Sprache ediert. 1533 ließ er eine Ausgabe der Dichtungen von François Villon (15. Jahrhundert) folgen.
Flucht nach Nérac, Ferrara und Venedig
Der Oktober 1534 brachte einen tiefen Einschnitt im Leben Marots. Er wurde in die Affaire des Placards verwickelt, eine Plakataktion protestantischer Aktivisten (vielleicht aber auch verkappter katholischer Scharfmacher), die bewirkte, dass König Franz seine bis dahin geübte religiöse Toleranz oder auch Gleichgültigkeit aufgab, Partei auf Seiten der konservativen Kräfte des Katholizismus bezog und einer scharfen Repression des Protestantismus freien Lauf gewährte, was zu einer Reihe von Ketzerprozessen vor dem Parlement und zahlreichen Todesurteilen und Hinrichtungen führte sowie eine erste Fluchtwelle auslöste (der z. B. auch Jean Calvin angehörte).
Als Marot erfuhr, dass er auf einer Liste Verdächtiger stand, floh auch er, zunächst zu Margarete nach Nérac im Béarn, das als Hauptort des kleinen Königreichs (Rest-)Navarra diente, dessen Titularkönig Henri d’Albret sie inzwischen geheiratet hatte. Nachdem er 1535 vom Pariser Parlement in Abwesenheit verurteilt worden war, ging er auf Anraten Margaretes nach Ferrara an den Hof der Herzogin Renée d’Este, der mit Luthers Lehren sympathisierenden jüngeren Tochter von Ludwig XII., die schon andere französische Flüchtlinge beherbergte.
Von dort aus richtete er eine Bitt-Epistel an König Franz, worin er den Vorwurf, er sei luthériste (deutsch: Lutheraner), zu entkräften versuchte und sich sarkastisch über seine Feinde in der Pariser Justiz und an der Sorbonne beklagte. Er bekam aber keine Antwort, so dass er eine weitere Epistel, nunmehr an den Dauphin (Kronprinz), verfasste.
Als er in Ferrara wenig später mit Duldung des Herzogs, der de jure Lehensmann des Papstes war, von der Inquisition bedrängt wurde, floh er 1536 weiter nach Venedig.
Rückkehr nach Lyon und Paris
In Venedig erreichte ihn 1536, nach anderer Quelle 1537, die Nachricht, dass er amnestiert worden war, und er kehrte, nachdem er in Lyon dem Protestantismus abgeschworen und sich von Lyoneser Sympathisanten etwas feiern lassen hatte, nach Paris und zu seiner Familie zurück. Wieder aufgenommen am Königshof 1537, wurde er dort zunächst in eine Fehde mit Gedichten verwickelt von einem alten Rivalen namens François de Sagon, der sich inzwischen als Platzhirsch betrachtete. Marot setzte sich jedoch durch und erreichte hiernach den Höhepunkt seiner Anerkennung.
1538 ließ er unter dem schlichten Titel Les Œuvres bei dem bekannten Drucker Étienne Dolet in Lyon eine erste Gesamtausgabe seiner Werke herausgeben. Im selben Jahr übertrug er Gedichte Francesco Petrarcas, darunter sechs Sonette.
1539 bekam er vom König ein Haus in Paris als Geschenk. Seine Stellung als bester Dichter seiner Zeit schien gesichert.
Psalmdichtungen
Schon 1531 hatte er einen ersten Bibel-Psalm in Gedichtform übertragen und in Verse und Strophen strukturiert, damit er als geistliches Lied gesunden werden konnte. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil hatte er, auf Vorschlag des Königs, diese Arbeit wieder aufgenommen und fortgeführt. 1539 schenkte er die Handschrift von dreißig Psalmen dem König Franz I., 1541 gab er das Ergebnis unter dem Titel Trente psaumes de David mis en français in Druck und durfte das Buch sogar Kaiser Karl widmen, der gerade während einer Kriegspause auf der Durchreise in Paris weilte.
Nachdem ihm die Trente Psaumes zunächst viel Lob eingebracht hatten als der erste gelungene Versuch einer künstlerisch adäquaten Nachdichtung der Psalmen in französischen Versen und Strophen, wurden sie 1542 auf Betreiben der Sorbonne überraschend verboten. Ein Grund war, dass soeben der inzwischen eindeutig protestantische Dolet ohne Genehmigung Marots dessen L’Enfer veröffentlicht hatte; ein anderer war der Umstand, dass der in Genf gerade an die Macht gelangte Reformator Calvin die Psalmen-Nachdichtung ebenfalls lobte und seinen Anhängern empfahl. Bis zu seinem Tod schrieb er 49 Psalmen in Versform auf.
Flucht nach Genf und Tod in Turin
Infolge der Neuausgabe 1542 seines Werks L’Enfer wurde ihm nochmals Ketzerei vorgeworfen.[5] Marot floh einmal mehr aus Paris und ging nach Genf, wo er weitere 20 Psalmen übertrug, so dass er 1543 eine Neuauflage mit nunmehr 50 Psalmen herausbringen konnte. Kurz danach jedoch verließ er Genf, weil er Probleme mit Calvin und dessen strengem Regime bekam. Er zog weiter in das von französischen Truppen besetzte Herzogtum Savoyen, von wo aus er vergeblich Kontakt mit König Franz aufzunehmen versuchte. Nach kürzeren Aufenthalten in Annecy und Chambéry starb er 1544 verbittert in Turin. Kurz nach seinem Tod (dessen genaues Datum ebenso unbekannt ist wie das seiner Geburt) erschien eine Neuauflage der Œuvres.
Ob Marot auch komponierte, ist nicht bekannt, aber eher unwahrscheinlich. In seinem Epigramm An Maurice Scève schreibt er, dass dieser seine Singstimme gelobt und es bedauert habe, dass er sie nicht schule. Er habe aber keine Lust, „Musiker“ zu werden und Noten zu lernen.
Bedeutung und Nachwirkung
Marots literarhistorische Bedeutung liegt darin, dass er (im Sinne seiner beiden Lehrmeister) einerseits die reiche eigenständige französische lyrische Tradition mit ihrem vielfältigen Formenbestand weiterführte, sich andererseits aber als einer der ersten französischen Autoren auch an der zu dieser Zeit tonangebenden italienischen Lyrik inspirierte. Vielleicht war er es, der das Sonett in Frankreich einführte. Er pflegte insbesondere die Gattung Versepistel, wobei er oft sehr persönlich wirkende Passagen einflocht. Vor allem aber gilt er als ein erster Meister, wenn nicht sogar Erfinder der Kurzform Epigramm. Insgesamt verfasste er 65 Episteln, 80 Rondeaus, 15 Balladen, 300 Epigramme, 27 Elegien.
Viele seiner Gedichte, insbesondere der Elegien, Rondeaus und Chansons, gelten dem Thema Liebe (siehe als Beispiel das Huitain Epigramme de soy mesme), wobei er höchst kunstvoll, mal eher ernst, mal eher scherzhaft, die Begrifflichkeit und die Vorstellungswelt der überkommenen höfischen Lyrik aufnimmt und variiert.
Sein Markenzeichen, vor allem der Gedichte, die der leichteren Muse gelten, ist formale und stilistische Vielfalt bei gleichzeitiger Eleganz und spielerischer, oft verspielter Leichtigkeit des Ausdrucks: der sprichwörtlich gewordene „style marotique“.
Die Beurteilung Marots in Frankreich war nicht immer frei von antiprotestantischen Motiven. Dennoch war seine Nachwirkung groß, allein im 16. Jahrhundert wurden die Œuvres weit über zweihundertmal neu aufgelegt. Er blieb einerseits bis ins 19. Jahrhundert hinein ein von vielen Lesern und Autoren sehr geschätzter und gern pastichierter (spaßhaft nachgeahmter) Dichter, der als prototypisch galt für die vermeintlich guten alten Zeiten. Andererseits wurde er von den nachfolgenden Dichtern wie Pierre de Ronsard und Jean-Antoine de Baïf als altmodisch eingestuft, wahrscheinlich um sich selbst besser in Szene setzen zu können. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts fand in Prince des Poètes françaises eine positivere Neubeurteilung statt, so dass er seither als wichtigster französischsprachiger Literat der Renaissance gelten kann. Seine Verdienste als Übersetzer biblischer und klassischer Texte in die moderne französische Sprache wurden besonders hervorgehoben. Seine Cinquante psaumes wurden zum Kern des Genfer Psalters (Hugenottenpsalters),[6] einige seiner Psalmlieder wurden ins Englische, Spanische, Norwegische, Schwedische und Ungarische übersetzt.[7]
Der US−amerikanische Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter hat 1997 in seinem Buch Le Ton beau de Marot 88 Übersetzungen von Marots A une Damoyselle malade veröffentlicht und diese Texte als Beispiele verwendet, um das Problem der (Un-)Übersetzbarkeit von Gedichten zu veranschaulichen und zu diskutieren.
Marots Sohn Michel, der Page von Margarete von Angoulême wurde, versuchte sich ebenfalls als Dichter, erreichte aber nicht entfernt die Bedeutung des Vaters oder auch des Großvaters.
Psalmen und Lieder (Auswahl)
- Le VI. Pseaulme de David, qui est le premier Pseaulme des sept Pseaulmes, ca. 1528–1533.
- Le Miroir de tres chrestienne princesse Marguerite de France, 1533.
- Aulcuns pseaulmes et cantiques mys en chant, Strasbourg 1539; Jullien, Genf 1919.
- Psalmes de David translatez de plusieurs autheurs, et principallement de Cl. Marot, Anvers, 1541.
- Trente pseaulmes de David, mis en francoys par Clément Marot, Paris 1541.
- La manyere de faire prieres... ensemble pseaumes et cantiques, Strasbourg 1542 und 1981.
- La forme des prières et chants ecclésiastiques, Genf 1542; Bärenreiter 1959.
- Trente deux Pseaulmes... Plus vingt autres, Paris 1543.
- Cinquante pseavmes en Francois par Clem. Marot, Genf 1543 und 1544.
- La forme des prières et chants ecclésiastiques, Strasbourg 1545.
- Cinquante deux pseaumes de David, Paris 1546.
- Pseaulmes cinquante de David mis en musique par Loys Bourgeoys, Lyon 1547.
- Pseaumes de David . . . avec plusieurs autres compositions, Strasbourg 1548.
- Pseaulmes cinquante de David, mis en vers françois par Cl. Marot, Lyon 1549.
Schriften (Auswahl)
- Œuvres poétiques complètes, Lyon 1538–1543; 6 Bände herausgegeben von Claude Albert Mayer, Genf 1980; 2 Bände herausgegeben von Gérard Defaux, Bordas, Paris 1990–1993.
- mit Théodore de Bèze: Les psaumes en vers français avec leurs mélodies, Einführung von Pierre Pidoux, Droz, Genève 1986.
Literatur
- Die kleine Enzyklopädie, Band 2, Encyclios-Verlag, Zürich 1950, S. 121.
- Jean-Pierre de Beaumarchais, Daniel Couty, Alain Rey: Dictionnaire des littératures de langue francaise, Band 3, Bordas, Paris 1994, ISBN 2-04-016351-4.
- Philipp August Becker: Clement Marot, sein Leben und seine Dichtung, M. Kellerer, München 1926.
- H. Leigh Bennett: French Psalters, in: John Julian: A Dictionary of Hymnology, London 1892, S. 932–936.
- Guillamue Berthon: Bibliographie critique des éditions de Clément Marot (ca. 1521–1550), Droz, Genf 2019.
- Edmund J. Campion: Montaigne, Rabelais, and Marot as Readers of Erasmus, Edwin Mellen Press, Lewiston 1995 (Marots Übersetzungen und Imitationen von Erasmus werden im Kapitel Marot and Erasmus dargelegt).
- George Arthur Crawford: Clement Marot and the Huguenot Psalter, in: The Musical Times, Band 22, S. 460–465.
- Orentin Douen: Clément Marot et le Psautier huguenot, Paris 1878–1879.
- Gérard Defaux: Cinquante pseaumes de David, H. Champion, Paris 1995.
- John H. Gerstner Jr.: Singing the words God has put in our mouths: A personalized account of the 1551 Genevan Psalter, in: The Hymn, Band 4/1, 1953, S. 69–76.
- Jean–François Gilmont & William Kemp: La plus ancienne édition d’un psaume traduit par Clément Marot, Le livre évangélique en français avant Calvin, 2003, S. 105–113.
- Robert Griffin: Clément Marot and the Inflections of the Poetic Voice, University of California Press, Berkeley 1974.
- Monika Grünberg-Dröge: Marot, Clément. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 864–872.
- Gregory P. Haake: A Holy Exchange. The Dedicatory of Clément Marot's Translation of the Psalms, Renaissance and Reformation/Renaissance et Réforme Vol. 42, N° 2, University of Notre Dame, South Bend 2019, S. 81–104.[8]
- Gertrude S. Hanisch: Love Elegies of the Renaissance: Marot, Louise Labé, and Ronsard, Anma Libri, Saratoga 1979.
- Douglas R. Hofstadter: Le Ton Beau de Marot, in: Praise of the Music of Language, Basic Books, 1998, ISBN 0-465-08645-4.
- Karin Maag: Lifting Hearts to the Lord: Worship with John Calvin in Sixteenth-Century Geneva, Eerdmans, Grand Rapids 2016.
- Frank Martin: Pseaumes de Genève, für gemischten Chor, Kinderchor, Orgel und Orchester, 1958[9]
- Claude Albert Mayer: Clément Marot, Nizet, Paris 1972 (Französische Biographie).
- Catherine Reuben: Traduction des Psaumes de David par Clément Marot: aspects poétiques et théologiques, Honoré Champion, Paris 2000.
- Catherine Reuben: Clément Marot's translation of the Psalms in the service of Reformation, in: Pauline Smith und Peach Trevor, editors: Renaissance Reflections: Essays in Memory of C. A. Mayer, Honoré Champion, Paris 2002 (englisch und französisch, S. 107–127).[10]
- Pierre Pidoux und Samuel Jan Lenselink: Le Psautier huguenot du XVIe siècle, 3 Bände, Bärenreiter, 1962–1969.
- Waldo Selden Pratt: The significance of the old French psalter, Papers of the Hymn Society, New York 1933.
- Cecil M. Roper: Strasbourg and the origin of metrical psalmody, in: The Hymn, Band 49/4, 1998, S. 12–17.
- Christine Scollen-Jimack: Clément Marot: Protestant humanist or court jester?, Renaissance Studies, Vol. 3, N° 2, Forms of Eloquence in French Renaissance Poetry, Oxford University Press, Wiley 1989, S. 134–146[11]
- Michael A. Screech: Clément Marot: A Renaissance Poet Discovers the Gospel—Lutheranism, Fabrism, and Calvinism in the Royal Courts of France and of Navarre and in the Ducal Court of Ferrara, Brill, New York 1994 (religiös-geistliche Dimension des Werks von Marot).
- Duck Schuler: The history of the Genevan psalter, Credenda Agenda, Band 13/2, 2007.
- Desmond Seward: Clement Marot, 1496–1544, History Today, Volume 23, 7. Juli 1973.[12]
- Richard R. Terry: Calvin’s First Psalter, Ernest Benn, London 1932.
- The Musical Times and Singing Class Circular: Clement Marot and the Huguenot Psalter, Band 22, N° 461, 1881, S. 346–348, doi:10.2307/3358844.
- Dick Wursten: Did Clément Marot really offer his Trente Pseaulmes to the Emperor Charles V in January 1540?, Journal of the Society for Renaissance Studies, vol. 22/2 (April 2008), S. 240–250, doi:10.1111/j.1477-4658.2008.00489.x).
- Dick Wursten: Clément Marot and Religion: A Reassessment in the Light of His Psalm Paraphrases, Brill, Boston 2010.
Weblinks
- Clément Marot, French poet, Website britannica.com (aktualisiert am 28. August 2025, englisch).
- Bill DeJong: Calvin and Marot: The Theologian and the Poet, Website thegospelcoalition.org (25. Oktober 2020, amerikanisches Englisch).
- Clément Marot, Website clementmarot.com (englisch, 18. Februar 2023).
- Werke von und über Clément Marot in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Literatur von und über Clément Marot im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Edmund J. Campion: Clément Marot, Ebsco Knowledge Advantage, Website ebsco.com (englisch, 2022).
- Clément Marot, Website hymnary.org (18 Liedtexte in verschiedenen Sprachen).
- Dick Wursten: Clément Marot ca. 1496—12 September 1544, Website hymnologyarchive.com (englisch, 2018–2025).
- Édith Weber: Clément Marot, The Canterbury Dictionary of Hymnology, Website hymnology.co.uk (englisch).
- Clément Marot (1496-1544), Musée virtuel du protestantisme, Website museeprotestant.org (französisch, englisch und deutsch).
- Von Marot und Bèze ins Französische übersetzte Psalmen, Internationales Museum der Reformation (MIR), Genf, Website musee-reforme.ch (Jean Crespin: Liturgie der Genfer reformierten Kirche mit übersetzten Psalmen von Clément Marot und Théodore de Bèze, 1564).
- Olivia Longueville: Clément Marot: a talented French Renaissance poet who influenced Reformation, Tudor & Renaissance Blog, Website olivialongueville.com (13. September 2020, englisch).
- Artikel in Namen, Titel und Daten der franz. Literatur, Website pinkernell.de (Hauptquelle des Artikels).
- Merete Nielsen: Anhang III: Die Psalmen, zu: Theologie als Erzählung - erzählte Theologie: Das Heptameron, Website reformiert-info.de.
Einzelnachweise
- ↑ Clément Marot, French poet, Website britannica.com (aktualisiert am 28. August 2025, englisch, abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ Edmund J. Campion: Clément Marot, Ebsco Knowledge Advantage, Website ebsco.com (englisch, 2022, abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ Clément Marot (1496-1544), Musée virtuel du protestantisme, Website museeprotestant.org (abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ Clément Marot (1496-1544), Musée virtuel du protestantisme, Website museeprotestant.org (abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ Clément Marot (1496-1544), Musée virtuel du protestantisme, Website museeprotestant.org (abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ Dick Wursten: Clément Marot ca. 1496—12 September 1544, Website hymnologyarchive.com (englisch, 2018–2025, abgerufen am 8. Oktober 2025)
- ↑ Clément Marot, Website hymnary.org (18 Liedtexte in verschiedenen Sprachen, abgerufen am 8. Oktober 2025)
- ↑ https://www.jstor.org/stable/26860668
- ↑ Clément Marot, Werke (abgerufen am 8. Oktober 2025
- ↑ 5. Clément Marot's Translation of the Psalms in the service of Réformation, Website classiques-garnier.com (2002, englisch, abgerufen am 5. Oktober 2025)
- ↑ https://www.jstor.org/stable/24409372
- ↑ Clement Marot, 1496-1544. In the reign of Francis I, writes Desmond Seward, the first modern and last medieval poet attended the French court, Website historytoday.com (englisch)