Christoph Wünsch
Christoph Wünsch (* 30. August 1955 in Landshut) ist ein deutscher Musiktheoretiker, Komponist, Pianist und Musikwissenschaftler. Er lehrt als Professor für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg und ist seit 2017 deren Präsident.[1]
Leben
Wünsch studierte Schulmusik, Klavier, Komposition, Musiktheorie und Musikwissenschaft.[2] Im Jahr 1998 wurde er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit einer Arbeit zur Technik und Form in den Variationsreihen Max Regers im Fach Musikwissenschaft promoviert.[3] Nach Lehrtätigkeiten in Musiktheorie und Improvisation an der Universität Bamberg, der Fachhochschule Heidelberg und einer Tätigkeit als Professor an der Hochschule für Musik Detmold wurde er 2001 auf eine Professur für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg berufen.[4] Dort engagierte er sich neben der Lehre auch in der akademischen Selbstverwaltung, zunächst als Studiendekan, von 2011 bis 2017 als Vizepräsident und seit 2017 schließlich als Präsident.[1]
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Technik und Form in den Variationsreihen von Max Reger. Schriftenreihe des Max Reger Instituts Bonn-Bad Godesberg 16. Carus, Leinfelden-Echterdingen 2002.
- Moderne Liedbegleitung – Harmonik / Klaviersatz / Improvisation. Möseler, Wolfenbüttel 1994.
- Satztechniken im 20. Jahrhundert. Bärenreiter, Kassel 2009.
Weblinks
- Christoph Wünsch auf der Website der Hochschule für Musik Würzburg
- Liste der Veröffentlichungen von Christoph Wünsch auf BMS-online
Einzelnachweise
- ↑ a b Pressemitteilung Nr. 231 vom 06.10.2021. Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, 6. Oktober 2021, abgerufen am 2. Januar 2026.
- ↑ Christoph Wünsch zum neuen Präsidenten der Hochschule für Musik Würzburg gewählt. NMZ, 24. Juli 2017, abgerufen am 2. Januar 2026.
- ↑ Im Jahre 1998 angenommene musikwissenschaftliche Dissertationen. In: mf journals Qucosa. Abgerufen am 2. Januar 2026. (PDF, 1,9 MB)
- ↑ Präsident gewählt. Christoph Wünsch vom Hochschulrat im Amt bestätigt. HfM Würzburg, 10. August 2021, abgerufen am 2. Januar 2026.