Christoph Eglinger (Mediziner)
Christoph Eglinger (* 30. Dezember 1686 in Basel; † 27. Mai 1733 ebenda)[1] war ein Schweizer Mediziner und Hochschullehrer.
Leben
Er war ein Sohn des Professors Nikolaus Eglinger. Christoph Eglinger war mit Veronika Battier (1698–1729) verheiratet, einer Urenkelin von Jean Battier (1537–1602).
Während eines dreijährigen Studienaufenthalts in Paris (Ausbildung in Anatomie und Botanik) erledigte er Aufträge für die berühmten Mathematiker Johann I Bernoulli und Pierre Varignon[2]. Dies geht jedenfalls auch aus einem Brief von Pierre Rémond de Montmort an Johann Bernoulli hervor: Hier wird in einem Fussnoten-Kommentar zu dem digitalisierten handschriftlichen Brief der folgende Hinweis gegeben: Christoph Eglinger erledigte für Johann Bernoulli und Varignon einige Aufträge (siehe Joh. I B., Briefe 3, p. 271)[3].
Im Jahr 1703 war er Mitverfasser medizinischer Dissertationen, wie zum Beispiel Dissertatio medica de adquirenda vitae longaevitate[4], in den Jahren 1712 bis 1713 machte er eine Reise durch Deutschland, Holland und England.
Er war ein praktizierender Arzt und Professor für Rhetorik an der Universität Basel. 1732 war er Rektor der Universität Basel.[5][6]