Christoph Dahl

Christoph Dahl (* 3. Juli 1953 in Reutlingen) ist ein deutscher Journalist und Ministerialbeamter.

Leben

Dahl studierte Geschichte und Germanistik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Im Sommersemester 1974 wurde er Mitglied der Landsmannschaft Ulmia Tübingen.[1] Er schloss das Studium mit dem Magister Artium ab. Anschließend war er als Journalist zunächst für den Schwarzwälder Boten und später als leitender Politikredakteur bei der Eßlinger Zeitung tätig. Daraufhin wurde er Pressesprecher des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg. Von 1991 bis 2005 war er Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Landtag von Baden-Württemberg. Von 2005 bis 2010 war er Sprecher der Landesregierung von Baden-Württemberg während der Amtszeit von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU).[2]

Von 2010 bis 2024 war Dahl Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung.[3] Zudem ist er seit 1996 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, zu deren Ehrensenator er 2025 ernannt wurde.[4] Dahl ist Mitglied der CDU.[5]

Dahl hat fünf Kinder aus erster Ehe. In zweiter Ehe ist er mit der CDU-Politikerin Susanne Eisenmann verheiratet.[6]

Einzelnachweise

  1. 150 Jahre Landsmannschaft Ulmia zu Tübingen. Berichte zur Geschichte einer waffenstudentischen Korporation, Tübingen 1990, S. 201.
  2. Jürgen Rahmig: Christoph Dahl hat die BW Stiftung geprägt. In: gea.de. 2. Mai 2024, abgerufen am 9. Oktober 2025.
  3. Geschäftsführer Christoph Dahl geht in den Ruhestand. In: bwstiftung.de. 30. April 2024, abgerufen am 9. Oktober 2025.
  4. Christoph Dahl ist Ehrensenator der HfWU. In: hfwu.de. 24. April 2025, abgerufen am 9. Oktober 2025.
  5. Jens Schmitz: Baden-Württemberg Stiftung: „Mich hat niemand zum Aufhören gedrängt“. In: swp.de. 16. April 2024, abgerufen am 9. Oktober 2025.
  6. Ulrike Bäuerlein: Politik: Höri-Weinberg, Segelboot und Mainau: Was der Ex-Chef der Landesstiftung nun vorhat. In: suedkurier.de. 1. Mai 2024, abgerufen am 9. Oktober 2025.