Christoph Curt von Egidy
Christoph Curt von Egidy, modernisiert auch Kurt von Egidy (* 11. April 1801 in Ottersitz; † 4. Februar 1858 in Dresden) war ein sächsischer Amtshauptmann.
Leben
Er stammte aus dem Adelsgeschlecht Egidy und war der zweitälteste Sohn des sächsischen Hauptmanns Hans von Egidy (1772–1843) auf Kreinitz und Naunhof und der Henriette Friederike Wilhelmine geb. von Schleinitz (1774–1818). Egidy hatte Geschwister, sein ältester Bruder war der kgl. sächs. Generalleutnant Christoph Hans von Egidy (1799–1875). Christoph Holm von Egidy war ein jüngerer Bruder. Der Vater ehelichte später, 1819, Karoline Luise aus dem Winkel (1788–1865).
Kurt von Egidy übernahm nach einem Studium[1] in Leipzig das Gut Stacha bei Bischofswerda und wurde Amtshauptmann in der sächsischen Amtshauptmannschaft Bautzen. Als solcher war er 1839, amtlicher Sitz in Buddissin-so im Original, und noch 1845 für die dortige Erste Amthauptmannschaft im Amt. Die Zweite Amthauptmannschaft für den südöstlichen Teil der Oberlausitz leitete Johann Ernst Andreas von Ingenhäff, Amtssitz Zittau.[2]
Er heiratete 1835 in Bautzen Marie geb. von Gersdorff (1800–1854). Sie hatten zwei Söhne, den früh verstorbenen Christoph Curt von Egidy (1837–1853), und den Erben Arndt (Christoph Arndt) von Egidy (1831–1843), der als Fideikommissherr Gut Naunhof bei Moritzburg mit 363 ha übernahm und mit Anna von Nehrhoff und Holderberg eine Familie gründete. Das väterliche Gut Kreinitz erbte ein Neffe.
Literatur
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1908. Jahrgang 2, Justus Perthes, Gotha 1907, S. 238–240. Insb. S. 239.
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel). 1942. Jahrgang 34, Justus Perthes, Gotha 1941, S. 110–112. Insbes. S. 111. (Mit Nachkommen). Siehe u. a. FamilySearch/z. Zt. diese Ausgabe dort nicht erreichbar.