Christine Delaroche

Christine Delaroche (* 24. Mai 1944 in Paris als Christine Palle) ist eine französische Sängerin und Schauspielerin.

Leben und Karriere

Mit 17 begann Delaroche, gleichzeitig Soziologie an der Sorbonne und Schauspielkunst bei Tania Balachova zu studieren. 1963 wurde sie in die Schauspielklasse von Robert Manuel am Konservatorium aufgenommen. Am Theater debütierte sie 1964 in Pierre Corneilles L’Illusion comique.

An der Seite von Yves Rénier stand sie 1965 in der Hauptrolle der Colette Ménardier in Claude Barmas Fernsehserie Belphégor oder das Geheimnis des Louvre erstmals vor der Filmkamera. Sie spielte hier das clevere Mädchen, das den Helden vor einer bösen Frau (Juliette Gréco) rettet. Neben Montgomery Clift agierte sie in Lautlose Waffen (1966). Vittorio De Sica gab ihr die Hauptrolle in Eine junge Welt als Partnerin von Nino Castelnuovo. Es folgte der Kinofilm Junger Mann mit Zukunft, in dem sie neben Bourvil und Salvatore Adamo spielte. In der spektakulären Fernsehverfilmung von William Shakespeares Ein Sommernachtstraum engagierte Jean-Christophe Averty eine Garde an jungen Filmstars: So fetzt sie sich als Hermia mit Claude Jade in der Rolle der Helena im Athener Wald. Im Fernsehen hatte sie auch eine Gastrolle in Mit Schirm, Charme und Melone. Später spielte sie weiterhin in Serien, so 2007 in Plus belle la vie.

Zu Beginn ihrer Schauspielkarriere in den 1960er und 1970er Jahren nahm sie mehrere Lieder und Alben auf, einige von ihrem damaligen Ehemann, dem Singer-Songwriter Guy Bontempelli. Besonders bekannt wurde sie als Sängerin mit La Fille du soleil, Je les aime comme ça, Mon Grand amour, Toc, toc c’est moi, Les Trois petites sœurs, Les Tigres et les Minets.

In Musicals, ob im Fernsehen oder im Theater, war sie unter anderem in der Titelrolle von Cendrillon die Partnerin von Claude François. Serge Lama gab ihr in Napoléon, einem Musical von Jacques Rosny, die Rolle der Joséphine de Beauharnais. Es folgten zudem One-Woman-Shows.

Filmografie (Auswahl)