Christina Jaccard
Christina Elisabeth Jaccard (* 14. Oktober 1952 in Zürich) ist eine Schweizer Gospel-, Blues- und Jazzsängerin, die für ihre „schwarze Stimme“ bekannt ist.[1]
Leben und Wirken
Jaccard wuchs in einer musikalischen Familie auf und kam bereits früh mit Jazz, Blues und Gospel in Berührung. Ihre Ausbildung zur Opernsängerin brach sie ab, um ihre eigene Stimme zu finden. Sie zog damals nach London, wo sie als Strassenmusikerin arbeitete. Musikalisch hat sie später im Gospel, Soul und Blues ihre Heimat gefunden.[2]
Jaccard war mit thematischen Programmen, die Künstlerinnen wie Bessie Smith, Nina Simone oder Marlene Dietrich vorstellten sowie einer Hommage an Martin Luther King unterwegs. Konzerte führten sie in die USA, nach Australien, China und Kanada.[3] Zu ihren Tourneen mit dem Pianisten Dave Ruosch lädt sie regelmässig musikalische Gäste ein. Weiterhin tourte mit den Jackson Singers in der Schweiz oder trat in Projekten wie Divamix mit Michael von der Heide und in Musicals auf. Sie ist auch auf Alben von The Blue Flagships und Piri-Piri zu hören.
Jaccard lebt in Zürich und New York.[2] Als Gesangspädagogin coachte sie u. a. Sina, Michael von der Heide und Beatrice Egli.[1]
Preise und Auszeichnungen
Jaccard wurde für ihre künstlerische Leistung mit dem ersten Preis am Interpop Festival in Budapest sowie 2012 gemeinsam mit David Ruosch mit dem Swiss Jazz Award ausgezeichnet.[3]
Diskographische Hinweise
- Be Still My Soul and Listen (2003)
- Blues in the Night (Jazz Elite Special 2006)
- Timeless Ballads (Soul & Voice 2007)
- Christina Jaccard & Dave Ruosch: Take Me Blues Revisited (2008)
- Christina Jaccard, Dave Ruosch & Band: Homage to Martin Luther King (Farewell Music 2016)
- Christina Jaccard & Dave Ruosch: Thankful. Live in Concert (iGroove 2020)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Haymo Empl: Grande Dame des Gospels fasziniert mit grossartiger Stimme und Charisma. In: Zuger Zeitung. 1. Dezember 2021 (zugerzeitung.ch).
- ↑ a b «Selbstreflektion als Antrieb durchs Leben». In: SRF. 1. April 2018, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ a b Christina Jaccard. In: Lucerne Festival. Abgerufen am 1. Dezember 2025.