Christa Vennegerts

Christa Vennegerts (* 4. August 1951 in Meppen als Christa Westermann; † 5. März 2010 in Berlin[1]) war eine deutsche Politikerin (B’90/Grüne).

Leben

Vennegerts, gelernte Bankkauffrau, gehörte nach der Bundestagswahl 1987 bis 1990 dem Deutschen Bundestag an. In dieser Zeit beschäftigte sie die DDR-Spionin Doris Pumphrey als persönliche Mitarbeiterin. Vennegerts war über die Landesliste Baden-Württemberg ins Parlament eingezogen. Zuvor war sie ab 1984 Mitglied des Gemeinderates in Böblingen gewesen. Als Fraktionssprecherin leitete sie vom 26. Januar 1988 bis zum 30. Januar 1989 gemeinsam mit Helmut Lippelt und Regula Schmidt-Bott die Bundestagsfraktion Die Grünen. Anfang der 1990er-Jahre war sie Vizepräsidentin des Thüringer Rechnungshofs in Rudolstadt und ab 1995 Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Detmold. 2001 trat sie aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig von diesem Amt zurück.

Vennegerts ist auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee in Berlin bestattet.

Literatur

  • Ina Hochreuther: Frauen im Parlament. Südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919. Herausgegeben von Landtag Baden-Württemberg und der Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1012-8, S. 217f.
  • Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0.

Einzelnachweise

  1. Die GRÜNEN in OWL trauern um Christa Vennegerts