Chorzów Stary

Chorzów Stary
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Chorzów Stary
Basisdaten
Staat: Polen Polen

Woiwodschaft: Schlesien
Stadtteil von: Chorzów
Geographische Lage: 50° 18′ N, 18° 59′ O

Höhe: 317 m n.p.m.
Einwohner:

Chorzów Stary (deutsch Chorzow) ist ein Stadtteil von Chorzów (Königshütte) in der Woiwodschaft Schlesien, Polen.

Geschichte

Chorzow wurde erstmals 1257 urkundlich erwähnt.[1]

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 3242 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 2980 für Polen. Dennoch kam Chorzów 1922 zu Polen. Am 16. Mai 1934 wurde Chorzów in die Stadt Królewska Huta (polnische Übersetzung von „Königshütte“) eingegliedert, die wiederum den slawischen Namen Chorzów übernahm.

Sehenswürdigkeiten

  • Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Maria Magdalena (Kościół par. Św. Marii Magdaleny), ul. Bożogrobców 31, ist ein Backsteinbau in neugotischen und neuromanischen Formen und wurde 1889–1892 nach Plänen des Breslauer Architekten Joseph Ebers gebaut. Die neugotische Ausstattung stammt aus dem 19. und 20. Jahrhundert, neben der Kirche steht das neugotische Pfarrhaus.[2]
  • Der Förderturm des Schachts Elżbieta (früher Schacht Heinrich) an der ul. Siemianowicka wurde 1911–1912 erbaut, er diente wohl in erster Linie der Materialfahrt. 1966 wurde er umgebaut und 1987 stillgelegt. Neben dem Förderturm stehen rechteckige Pavillons.[2]

Söhne und Töchter des Ortes

  • Kazimierz Smoleń (1920–2012), Häftling im KZ Auschwitz und späterer Leiter der KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Einzelnachweise

  1. Johann Heyne: Dokumentierte Geschichte des Bisthums und Hochstiftes Breslau. Aus Urkunden, Aktenstücken, älteren Chronisten und neueren Geschichtsschreibern, Band 1. Breslau 1860 / als Nachdruck im Scientia-Verlag, Aalen 1969, S. 1011.
  2. a b Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen, Schlesien. Deutscher Kunstverlag, Berlin / München 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 228.