Champagne Problems (Film)
| Film | |
| Titel | Champagne Problems |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 99 Minuten |
| Altersempfehlung | ab 6 (DE), 7 (AT)[1] |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Mark Steven Johnson |
| Drehbuch | Mark Steven Johnson |
| Produktion |
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| Musik | Ryan Shore |
| Kamera | José David Montero |
| Schnitt | Kathryn Himoff |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Champagne Problems ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 von Regisseur und Drehbuchautor Mark Steven Johnson mit Minka Kelly und Tom Wozniczka.[2]
Handlung
Die Managerin Sydney Price reist im Auftrag der US-amerikanischen The Roth Group (TRG) nach Frankreich, wo sie in der Weihnachtszeit die Akquise des Champagnerproduzenten Château Cassell verhandeln soll. Ihrer kleinen Schwester Skyler „Sky“ Price verspricht sie, einen der Abende in Paris nicht zu arbeiten, sondern zu genießen.
Im Hotel in Paris angekommen empfiehlt ihr der Concierge Marcel auf die Frage nach einer Buchhandlung Les Étoiles. Auf der Suche nach Selbsthilfebüchern für ihre kleine Schwester lernt sie dort den Franzosen Henri kennen, den sie für einen Mitarbeiter der Buchhandlung hält. Tatsächlich verbringt er nur gerne seine Zeit dort und konnte deswegen einer anderen Kundin behilflich sein. Eines Tages möchte er eine Buchhandlung kombiniert mit einer Weinbar eröffnen. Gemeinsam besuchen sie einen Weihnachtsmarkt und fahren mit dem Riesenrad. Sydney erzählt Henri, dass sie zwei Jahre verheiratet war, bis er sie betrogen hat. Später verbringen sie eine gemeinsame Liebesnacht.
Am nächsten Tag kommt sie zu spät zum vereinbarten Termin mit dem Firmengründer Hugo Cassell in dessen Pariser Büro, wo bereits ihre Mitbewerber Roberto Salazar, der Deutsche Otto Moller und die Französin Brigitte Laurent warten. Laurent kennt das Château bereits seit über 30 Jahren, ihrer Meinung nach sollte es in französischer Hand bleiben. Während ihrer Präsentation betritt Henri den Raum, der ihr als Sohn von Hugo Cassell vorgestellt wird. Henri hält den Auftraggeber von Sydney für eine Finanzheuschrecke, die nur am Profit interessiert ist. Hugo lädt die vier Bieter über das Wochenende zu sich ein, damit sie ihm zeigen können, warum sie die Richtigen sind, um sein Unternehmen zu kaufen. Dort werden sie von Butler Philippe empfangen.
Hugo lädt Sydney zu einem Spaziergang ein und erzählt ihr dabei, wie sehr er seine verstorbene Frau vermisst und er wünschte, dass er nach deren Tod mehr für Henri dagewesen wäre und sich nicht hinter seiner Arbeit versteckt hätte. Weil ihr Vorgesetzter Marvin Roth befürchtet, dass Sydney nicht den notwendigen Biss hat, um den Deal abzuschließen, sendet er Ryan Garner nach Frankreich zur Unterstützung. Sydney reist darauf ab, weil sie mit den Zielen und Methoden ihres Auftraggebers nicht einverstanden ist. Am nächsten Tag eröffnet Hugo, das Château an Roberto Salazar zu verkaufen, der für ihn wie kein anderer so wie der Champagner für pure Lebensfreude steht. Sydney hatte Hugo vorher informiert, was ihr Auftraggeber tatsächlich geplant hat.
Zurück im Hotel in Paris erzählt Sydney dem Concierge, dass ihr Ausflug in die Champagne eine Katastrophe war, sie ihren Job gekündigt und Liebeskummer hat. Andererseits hat sie sich verliebt und neue Stärken entdeckt. Alles in Allem seien es aber Champagne Problems, also Luxusprobleme. Henri reist Sydney nach Paris nach, diese hat im Hotel aber bereits ausgecheckt. Auf Hinweis von Marcel folgt Henri Sydney in die Buchhandlung, wo sie sich kennengelernt hatten und sich nun erneut küssen. Ein Jahr später betreiben sie beim Château mit dem Le Petit Rêve eine Buchhandlung kombiniert mit einer Weinbar und verbringen mit Freunden und Familie die Weihnachtszeit.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die EVA Studios Germany GmbH. Das Dialogbuch schrieb Heike Schroetter, die auch Dialogregie führte.[3]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[3] |
|---|---|---|
| Brigitte Laurent | Astrid Whettnall | Christin Marquitan |
| Concierge Marcel | Thierry René | Tilo Schmitz |
| Henri Cassell | Tom Wozniczka | Alex Friedland |
| Hugo Cassell | Thibault de Montalembert | Frank Röth |
| Marvin Roth | Mitchell Mullen | Axel Lutter |
| Philippe | Joël Cudennec | Michael Tietz |
| Roberto Salazar | Sean Amsing | Christian Gaul |
| Ryan Garner | Xavier Samuel | Nicolás Artajo |
| Skyler Price | Maeve Courtier-Lilley | Patricia Strasburger |
| Sydney Price | Minka Kelly | Melanie Hinze |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Off Camera Entertainment, Insightful Productions und Grumpy Entertainment produziert, die Serviceproduktion in Frankreich übernahm die Fulldawa Production, als Produzenten fungierten Margret H. Huddleston, Mark Steven Johnson und Stephanie Slack.[4][5]
Die Dreharbeiten fanden im November und Dezember 2024 in Frankreich statt, Drehorte waren unter anderem Taissy und Épernay im Département Marne sowie Paris.[6][7] Als Kulisse für das fiktive Château Cassell diente das Château de Taissy, gedreht wurde auch in der Avenue de Champagne in Épernay.[8]
Die Kamera führte José David Montero, die Musik schrieb Ryan Shore,[9] die Montage verantwortete Kathryn Himoff und das Casting Kate Ringsell und Mathilde Snodgrass. Das Production-Design gestaltete Kirk M. Petruccelli und das Kostümdesign Chattoune.[10] Regisseur Mark Steven Johnson hatte zuvor für Netflix die romantische Komödie Love in the Villa (2022) realisiert.[11]
Auf Netflix wurde der Film am 19. November 2025 veröffentlicht.[2] Nach A Merry Little Ex-Mas und vor Jingle Bell Heist – Der große Weihnachtsraub und My Secret Santa ist dies der zweite von vier neuen Netflix-Weihnachtsfilmen 2025.[11]
Musik
- Anything Could Happen – Ellie Goulding[12]
- The Night They Invented Champagne – Seth MacFarlane
- Sweetest Christmas Day – Mowave
- Stronger (What Doesn't Kill You) – Kelly Clarkson
- J'ai vu maman embrasser le père Noël – Ginette Reno
- Supernaturelle – Sarah Eisenfisz
- Ring Those Bells – Juliet Roberts
- Ode to Krampus – Sal Callaway
- Fun While It Lasted – Ashe
- You Make These Moments Magic – Jeremy Lister
Rezeption
Kritiken
Am 25. November 2025 waren sieben der zehn bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken positiv.[5] Bei Metacritic erhielt der Film am 25. November 2025 einen Metascore von 50 von 100 möglichen Punkten, der auf vier Rezensionen basierte.[13]
Anna Green bezeichnete die Produktion auf martincid.com als sorgfältig kuratierte Lifestyle-Fantasie. Der Film präsentiere ein Erste-Welt-Problem mit kluger Selbstironie. Was Champagne Problems von einer Standardromanze zu einer intelligenten Ensemble-Komödie erhebe, sei die Menagerie von Konkurrenten, die das Weingut umgibt. Auch glänze das Drehbuch mit scharfen Dialogen, die unbeschwerten Humoreinlagen verhinderten, dass der Film in seinem eigenen romantischen Zuckerguss ersticke.[8]
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de vier von zehn Punkten. Das weihnachtliche Setting sei nur Deko, der mit nationalen Klischees spielende Humor nicht sehr witzig, es bleibe auch nicht viel hängen. Wirklich ärgern müsse man sich über den Film aber nicht, das Paar spiele ganz gut zusammen.[14]
Philipp Holstein schrieb auf rp-online.de, dass es sei, als ob man ein Weihnachtsspecial von Emily in Paris mit anderen Darstellern gedreht habe. Alles wirke sehr aufgeräumt und künstlich. Eine Disneyland-Variante der französischen Hauptstadt wechsle mit der winterlichen Provinz ab, die wie von Künstlicher Intelligenz generiert anmute.[15]
Abrufe
Am Starttag belegte der Film in 49 Ländern Platz eins der Netflix-Film-Charts.[16][17] In den ersten fünf Tagen nach der Veröffentlichung kam der Film laut Netflix auf 20,5 Millionen Abrufe weltweit und landete in 51 Ländern auf Platz eins.[18] Im November 2025 erreichte der Film laut digital i 1,095 Millionen deutsche Haushalte und lag damit auf Platz vier der Streaming-Film-Charts.[19]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Champagne Problems bei Netflix
- ↑ a b Champagne Problems. In: filmstarts.de. Abgerufen am 18. Oktober 2025.
- ↑ a b Champagne Problems (2025). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Champagne Problems bei crew united, abgerufen am 18. Oktober 2025.
- ↑ a b Champagne Problems. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 18. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Jacob Robinson: First Look and Release Date for ‘Champagne Problems’: Netflix’s Minka Kelly Christmas Rom-Com. In: whats-on-netflix.com. 15. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025.
- ↑ Hélène Nouaille: Le tournage d’une comédie romantique de Netflix a commencé à Épernay. In: lunion.fr. 4. Dezember 2024, abgerufen am 18. Oktober 2025 (französisch).
- ↑ a b Anna Green: „Champagne Problems“ auf Netflix: Wie man sich zu Weihnachten verliebt (und verhandelt). In: martincid.com. 17. November 2025, abgerufen am 17. November 2025.
- ↑ Ryan Shore Scoring Mark Steven Johnson’s Netflix Film ‘Champagne Problems’. In: filmmusicreporter.com. 15. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Champagne Problems. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 26. Oktober 2025.
- ↑ a b Tyler Süß: „Champagne Problems“-Trailer mit Minka Kelly: Netflix Weihnachtsfilme 2025 – Teil 2. In: kinoundco.de. 16. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025.
- ↑ Soundtrack: Alle Songs aus der RomCom "Champagne Problems". In: songtexte.com. 24. November 2025, abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Champagne Problems. In: Metacritic. Abgerufen am 25. November 2025 (englisch).
- ↑ Oliver Armknecht: Champagne Problems. In: film-rezensionen.de. 19. November 2025, abgerufen am 19. November 2025.
- ↑ Philipp Holstein: So schlimm und schön wie Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. In: rp-online.de. 24. November 2025, abgerufen am 25. November 2025.
- ↑ Björn Becher: In 49 Ländern auf Platz 1: Netflix hat seinen ersten Weihnachts-Hit – nur 10 Tage, nachdem ein Flop noch für Spott sorgte. In: filmstarts.de. 21. November 2025, abgerufen am 21. November 2025.
- ↑ Champagne Problems. In: flixpatrol.com. Abgerufen am 21. November 2025.
- ↑ Weihnachtsromcom: Mal wieder Paris-Romantik bei Netflix: „Champagne Problems“. In: tagesspiegel.de/dpa. 28. November 2025, abgerufen am 1. Dezember 2025.
- ↑ Jens Schröder: "Babo - Die Haftbefehl-Story" und "Stranger Things" waren die Streaming-Hits des Monats. In: meedia.de. 14. Januar 2026, abgerufen am 14. Januar 2026.