Châtillon (Hauts-de-Seine)
| Châtillon | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Île-de-France | |
| Département (Nr.) | Hauts-de-Seine (92) | |
| Arrondissement | Antony | |
| Kanton | Châtillon (Hauptort) | |
| Gemeindeverband | Métropole du Grand Paris und Vallée Sud-Grand Paris | |
| Koordinaten | 48° 48′ N, 2° 17′ O | |
| Höhe | 78–164 m | |
| Fläche | 2,92 km² | |
| Einwohner | 36.705 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 12.570 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 92320 | |
| INSEE-Code | 92020 | |
| Website | https://ville-chatillon.fr/ | |
Châtillon ist eine französische Stadt mit 36.705 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) südwestlich von Paris im Département Hauts-de-Seine der Region Île-de-France. Sie ist sieben Kilometer vom Pariser Stadtzentrum entfernt. Nachbargemeinden sind Bagneux, Clamart, Fontenay-aux-Roses, Malakoff und Montrouge.
Die Gemeinde hieß ursprünglich Châtillon-sous-Bagneux.
Über die Station Châtillon – Montrouge der Métrolinie 13 ist die Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehrsnetz im Großraum Paris verbunden.
Châtillon ist einer der bürgerlichen und wohlhabenden Vororte von Paris. Die Bausubstanz wird von älteren Einfamilienhäusern und neuen Apartmentgebäuden dominiert, dazu kommen Gewerbeflächen wie das Technicentre Atlantique SNCF Entretien TGV, das Wartungszentrum für die TGV-Linien zwischen Paris und dem Westen Frankreichs, das sich an der Grenze zu den Gemeinden Montrouge und Bagneux befindet. Nur im Norden des Gemeindegebiets befinden sich Wohnblocks, die als sozialer Brennpunkt einzustufen sind. Châtillon verfügt über drei katholische und eine protestantische Kirche, eine Synagoge und eine Moschee. In der Zeit von 1983 bis 2020 war Jean-Pierre Schosteck, der der konservativen Union pour un mouvement populaire, seit 2015 Les Républicains angehört, Bürgermeister von Châtillon.[1] Zu seiner Nachfolgerin wurde im Juni 2020 die der Sozialistischen Partei angehörige Nadège Azzaz gewählt.[2]
Baudenkmäler
Siehe: Liste der Monuments historiques in Châtillon (Hauts-de-Seine)
Städtepartnerschaften
Partnerschaftliche Beziehungen bestehen zu den auch untereinander verschwisterten Städten
- Genzano di Roma in Latium, Italien
- Merseburg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
sowie zu
- Aywaille, Provinz Lüttich, Belgien
Söhne und Töchter der Stadt
- Albert Vidalie (1915–1971), Schriftsteller
- Jean-Noël Thorel (* 1947), Biologe, Apotheker und Pokerspieler
Literatur
- Le Patrimoine des Communes des Hauts-de-Seine. Flohic Éditions, 2. Auflage, Charenton-le-Pont 1993, ISBN 2-908958-95-3, S. 126–133.
Weblinks
- Website von Châtillon (französisch)
Einzelnachweise
- ↑ Valérie Mahaut: Soupçons de détournements de fonds publics : le maire de Châtillon mis en examen. In: Le Parisien. 5. März 2020, abgerufen am 21. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Nadège Azzaz a été élue Maire de la ville de Châtillon le 28 juin 2020. Ville de Châtillon, 30. März 2023, abgerufen am 21. Dezember 2025 (französisch).