Ceylonthelphusa kotagama

Ceylonthelphusa kotagama
Systematik
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Gecarcinucoidea
Familie: Gecarcinucidae
Gattung: Ceylonthelphusa
Art: Ceylonthelphusa kotagama
Wissenschaftlicher Name
Ceylonthelphusa kotagama
Bahir, 1998

Ceylonthelphusa kotagama ist eine Krabbenart, die ausschließlich in den Feuchtgebieten im Zentrum Sri Lankas vorkommt. Die Süßwasserkrabbe ist von der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered) eingestuft.[1] Sie wurde bislang nur in einer Höhe von 1370 m im Flussbett des Halgran Oya bei Ragalaund nachgewiesen ist zu Ehren von Professor Sarath Kotagama von der University of Colombo benannt.[2]

Merkmale

Der Holotyp, ein Männchen, ist 26 × 18,2 mm groß. Die Rückenseite des Carapax ist flach bis leicht konvex und dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Die postorbitalen und epigastrischen Leisten sind kaum sichtbar. Das mediane Stirndreieck ist deutlich, der rückenseitige Rand gerade und nicht mit den Seitenrändern verbunden. Der epibranchiale Zahn ist stumpf abgerundet. Die größere der beiden Scheren (Chela) lässt bei Schluss keine oder nur eine kleine körpernahe Lücke frei. Der Hauptzahn des Carpus des Scherenbeins ist groß, breit und mit drei bis vier Körnern besetzt. Schreit- und Scherenbeine sind dunkelbraun, außer Finger und Daumen, die hellorange sind. Das Pleon der Männchen ist breit. Das erste Gonopodium ist nahezu gerade und trägt ein langes Endsegment, das etwa halb so lang wie das Basalsegment ist. Das zweite Gonopodium hat ebenfalls ein langes Endsegment, welches 40 bis 50 % der Länge des Basalsegments hat.[2]

Die Art ähnelt am stärksten Ceylonthelphusa sanguinea, unterscheidet sich aber von dieser Art durch die Morphologie des Stirndreiecks und das gerade erste Gonopodium.[2]

Einzelnachweise

  1. Ceylonthelphusa kotagama. IUCN. Abgerufen am 30. Oktober 2025.
  2. a b c Peter K. L. Ng, Francis W. M. Tay: The freshwater crabs of Sri Lanka (Decapoda: Brachyura: Parathelphusidae). In: Zeylariica, Band 6, Nummer 2, Mai 2001, S. 156–157 (PDF).