Central Provident Fund
Der Central Provident Fund (CPF) ist ein am 1. Juli 1955 gestarteter staatlicher Pensionsfonds aus Singapur.[1] Ziel des Fonds ist die Absicherung der Altersvorsorge der Arbeitnehmer in Singapur.[2][3]
Geschichte
Der Central Provident Fund (CPF) ist seit 1955 ein verpflichtendes Vorsorgesystem in Singapur, bei dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber Teile des Lohns in einen staatlich verwalteten Fonds einzahlen, um die finanzielle Absicherung im Alter zu gewährleisten. Er wurde eingeführt, weil viele Beschäftigte damals keine Renten erhielten und ihre eigenen Ersparnisse nicht ausreichten. Trotz alternativer Rentenmodelle entschied sich der Legislativrat für den CPF und gründete 1954 eine eigene Behörde zur Verwaltung des Fonds. Ursprünglich lag der Beitragssatz bei 5 %, später gab es Anpassungen und Ausnahmen, die heute jedoch kaum noch gelten. Seit seiner Einführung wurde der CPF stark ausgeweitet – unter anderem durch zusätzliche Konten wie den Special Account und den Medisave Account sowie die Möglichkeit, Gelder für Wohnen oder Investitionen zu nutzen.[4]
Funktionsweise
Für Vorsorge allgemein müssen Beiträge in Höhe von 40 Prozent vom Bruttoeinkommen CPF eingezahlt werden.
Im CPF werden pro Versicherten drei Konten geführt:
- 30 Prozent werden auf ein „normales“ Vorsorgekonto eingezahlt
- 4 Prozentpunkte in einen Altersvorsorgefonds
- 6 Prozentpunkte werden für die Krankenversorgung angelegt.
Mit zunehmendem Alter reduzieren sich die Beiträge auf insgesamt 10 %. Einzahlungen in den Altersvorsorgefonds fallen nur bis zum Alter von 55 Jahren an.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ CPFB | CPF overview. Abgerufen am 5. November 2025 (englisch).
- ↑ Central Provident Fund - Singapore - Top1000funds.com. Abgerufen am 5. November 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ CPF (Singapore) - Fund Profile -. Abgerufen am 5. November 2025 (englisch).
- ↑ Central Provident Fund is introduced. Abgerufen am 5. November 2025.