Cedric Stern
Cedric Stern (* 3. März 2000 in Berlin-Schöneberg[1][2]) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben
Cedric Stern, der aus Schleswig-Holstein stammt, sammelte erste Bühnenerfahrungen bei Aufführungen der Musicalschule „Sonatini Stagekids“ und als Kinderdarsteller im Musical Das Wunder von Bern (Regie: Gil Mehmert) im Theater an der Elbe in Hamburg.[1][3]
Nach seinem Abitur am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek (Kreis Pinneberg) studierte er von 2020 bis 2024 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.[1][2][3][4]
In der Spielzeit 2022/23 war in seinem Studiojahr Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz, wo er in vier Produktionen unter der Regie von Alexander Nerlich, K.D. Schmidt, Regina Wenig und Tim Schmutzler arbeitete.[3][4] Am Staatstheater Mainz trat er u. a. als „Schweizerkas“ in Mutter Courage und ihre Kinder sowie in den Rollen des Nikolaj Dmitrijewitsch Ljewin und des Serpuchowskoi in einer Bühnenfassung von Anna Karenina auf.[2][4] Außerdem wirkte er am Staatstheater Mainz in der Produktion Glück im Doppelpack mit, die auch als mobile Klassenzimmer-Aufführung gezeigt wurde.[5][6]
2023 gastierte er am Schauspiel Frankfurt als Leonce in der Produktion »Lena und Leonce. Ein Büchnerfragment«.[3] Er wirkte dort im Juli 2023, u. a. gemeinsam mit Marie Julie Bretschneider und Miguel Klein Medina, auch im Liederabend des „Studiojahrs Schauspiel“ mit.[7][8]
Seit der Spielzeit 2024/25 ist er festes Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater.[9] Dort spielte er bisher u. a. den Frankenstein in Frankenstein oder: Schmutzige Schöpfung (nach Mary Shelley und Thomas Melle) in einer Inszenierung von Philipp Arnold und den Mucius in Caligula.[10][11] In der Spielzeit 2025/26 tritt er am Münchner Volkstheater neben Ruth Bohsung und Silas Breiding als Sohn in der Theaterproduktion Trauer ist das Ding mit Federn nach Max Porters Romanvorlage auf.[12][13]
Cedric Stern stand bisher für einige Kurzfilme vor der Kamera und übernahm kleine Rollen in TV-Produktionen. Für seine Arbeit vor der Kamera besuchte er verschiedene Workshops, u. a. bei Anke Sevenich, Bettina Lamprecht und Katrin Wichmann.[1] Er lebt in München.[2]
Filmografie (Auswahl)
- 2021: Wenn die Erde stehen bleibt (Kurzfilm)
- 2022: Wellenkraft (Kurzfilm)
- 2022: Auf den Kanten der Tage (Kurzfilm)
- 2023: Tatort: Erbarmen. Zu spät. (Fernsehreihe)
- 2023: What if...? You lost your key
- 2025: Eine Frage der Ehre (Kurzfilm)
- 2025: Ein Fall für zwei: Ausgetanzt (Fernsehserie, eine Folge)
Weblinks
- Cedric Stern bei IMDb
- Cedric Stern bei Crew United
- Cedric Stern bei Filmmakers
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Cedric Stern. Profil und Vita. Offizielle Internetpräsenz der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ a b c d Cedric Stern bei schauspielervideos.de. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ a b c d Cedric Stern. Vita. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Frankfurt. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ a b c Cedric Stern. Profil und Vita. Offizielle Internetpräsenz Staatstheater Mainz. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Cedric Stern aus dem Studiojahr Schauspiel spielt am Staatstheater Mainz in der Komödie für Kinder ab 6 Jahren, die mobil auch in Klassenzimmer gezeigt wird. Pressemitteilung der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main vom 28. Februar 2023. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Gerd Plachetka: Staatstheater Mainz spielt im Klassenraum. Aufführungskritik. In: Allgemeine Zeitung vom 14. März 2023. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Wer ist so fest den nichts verführen kann. Liederabend des Studiojahr Schauspiel. Offizielle Internetpräsenz Schauspiel Frankfurt. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Marcus Hladek: Liederabend mit dem Studiojahr Schauspiel: Alles, was gewitzt ist. Aufführungskritik. In: Frankfurter Rundschau vom 12. Juli 2023. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Cedric Stern. Profil und Vita. Offizielle Internetpräsenz Münchner Volkstheater. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Frankenstein oder: Schmutzige Schöpfung. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Münchner Volkstheater. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Caligula. Produktionsdetails und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz Münchner Volkstheater. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Leon Frei: Krähen greifen dich an. Aufführungskritik bei Nachtkritik.de. Abgerufen am 6. Dezember 2025.
- ↑ Michael Schleicher: Zum Heulen schön. Aufführungskritik. In: Oberbayerisches Volksblatt vom 25. November 2025. Abgerufen am 6. Dezember 2025.