Ceal Floyer

Ceal Floyer (* 18. April[1] 1968 in Karatschi; † 11. Dezember 2025) war eine britische Konzeptkünstlerin, die in Berlin lebte und arbeitete.[2]

Leben

Floyer kam im pakistanischen Karatschi zur Welt und wuchs in England auf.[3] Sie studierte zunächst ab 1990 in London an der School of Art and Design und anschließend von 1991 bis 1994 am Goldsmiths, University of London.[4] 1997 ermöglichte ihr ein Phillip-Morris-Stipendium den Aufenthalt im Künstlerhaus Bethanien.

Sie arbeitete häufig mit Projektionen, Objekten, Sound oder Performance. Bei der Arbeit Light Switch (1992) handelt es sich um einen Projektor, der ein Dia mit der Fotografie eines gewöhnlichen Lichtschalters auf die Wand neben einer Tür projiziert.[5] Bucket 1999, Til I get it right (2005), ist eine Sound-Arbeit, die sich auf den gleichnamigen Song von Tammy Wynette bezieht.[6]

Von 2014 bis 2017 hatte sie eine Gastprofessur für Bildhauerei an der Kunstakademie Hamburg.[4]

Floyer starb am 11. Dezember 2025, nach langer Krankheit, im Alter von 57 Jahren.[7]

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

  • Ellen Markgraf: Floyer, Ceal. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 41, Saur, München u. a. 2004, ISBN 3-598-22781-7, S. 386.

Einzelnachweise

  1. Traueranzeigen in der FAZ vom 20. Dezember 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025
  2. Artist Profile. Ceal Floyer. Abgerufen am 11. Dezember 2025 (englisch).
  3. Die kleinsten großen Gesten | Monopol. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
  4. a b Christiane Meixner: Jeder Biss ein Nagel: Zum Tod von Ceal Floyer. In: Tagesspiegel. 13. Dezember 2025, abgerufen am 14. Dezember 2025.
  5. Tate Light Switch abgerufen am 8. März 2019 (englisch)
  6. dOCUMENTA (13). Das Begleitbuch/The Guidebook. Katalog/Catalog 3/3., Seite 62, 2012, ISBN 978-3-7757-2954-3
  7. In Memoriam: Ceal Floyer, 1968 – 2025 | News. In: lissongallery.com. 11. Dezember 2025, abgerufen am 12. Dezember 2025 (englisch).