Catharina Christina Uddén
Catharina Christina Uddén (* 4. Mai 1762 in Linköping, Schweden als Anna Christina Ekmark; † 9. Oktober 1821 in Stockholm) war eine schwedische Schriftstellerin.
Anna Christina Ekmark war eine Tochter des Fabrikanten Johan Ekmark und seiner Frau Catharina Ekner.[1] 1793 heiratete sie den Pfarrer Johan Uddén (1763–1816), der zu jener Zeit Adjunkt an der Jakobskirche in Stockholm war. Er wechselte 1804 als zweiter Pastor (komminister) an die Hedwig-Eleonora-Kirche. Während der Zeit in Stockholm wurden dem Ehepaar vier Kinder geboren, darunter der spätere Komponist Wilhelm Uddén.[2]
1809 zog die Familie nach Söderhamn, wo Johan Udddén zum Hauptpastor (kyrkoherde) berufen worden war. Als Pfarrfrau nahm Catharina Christina Uddén aktiv am gesellschaftlichen Leben der Kleinstadt teil und verfasste zahlreiche Glückwunsch- oder Beileidsgedichte zu unterschiedlichen Gelegenheiten, bald auch Scharaden und Lustspiele für häusliche Aufführungen. Mit zunehmendem Erfolg schrieb sie auch Balladen und andere poetische Werke. Nach dem Tod ihres Mannes zog sie zurück nach Stockholm.[3]
Eine Auswahl ihrer Werke veröffentlichte sie 1819 als Familj-Gåfvan eller Stycken egnade åt högtidligheter inom Familjerna, jemte andra Vitterhets-Försök (unter ihren Initialen C.C.U.). Im Vorwort des Buches beklagt sie, dass sie als Frau keine ausreichende Bildung erhalten habe und ihre Dichtung deshalb unvollkommen sei.
Weblinks
- Tilda Maria Forselius: Catharina Christina Uddén. In: Svenskt kvinnobiografiskt lexikon
Einzelnachweise
- ↑ Die Biografie folgt, wenn nicht anders angegeben, dem Artikel im Svenskt kvinnobiografiskt lexikon (siehe Weblinks), abgerufen am 4. Dezember 2025.
- ↑ Gunnar Hellström: Stockholms stads herdaminne från reformationen intill tillkomsten av Stockholms stift. Stockholm 1951, S. 166 f.
- ↑ Uddén, Katharina Kristina. In: Herman Hofberg, Frithiof Heurlin, Viktor Millqvist, Olof Rubenson (Hrsg.): Svenskt biografiskt handlexikon. 2. Auflage. Band 2: L–Z, samt Supplement. Albert Bonniers Verlag, Stockholm 1906, S. 651 (schwedisch, runeberg.org)..