Caroussel-Marsch
Der Caroussel-Marsch ist ein Marsch von Johann Strauss (Sohn) (op. 133). Das Werk wurde am 14. Juni 1853 im Wiener Volksgarten erstmals aufgeführt.
In der Wiener Hofburg gab es vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert Reitspiele, die „Caroussel“ genannt wurden. Die Feste in der Winterreitschule während des Wiener Kongresses waren ihr Höhepunkt. Bekannte Komponisten wie Joseph Haydn oder Ludwig van Beethoven (Yorkscher Marsch) haben Stücke für solche Veranstaltungen geschrieben.
Anlässlich eines Frühlingsfestes am Kaiserhof fand am 21. Mai 1853 ein Caroussel in der Winterreitschule statt. Es war Anlass und namensgebend für den Caroussel-Marsch. Die Spieldauer beträgt auf der unter Einzelnachweis angeführten CD 2 Minuten und 41 Sekunden. Je nach der musikalischen Auffassung des Dirigenten kann diese Zeit etwas variieren.[1]
Weblinks
Einzelnachweis
- ↑ Quelle: Englische Version des Booklets (Seite 25) in der 52 CDs umfassenden Gesamtausgabe der Orchesterwerke von Johann Strauß (Sohn), Hrsg. Naxos (Label). Das Werk ist als dritter Titel auf der 6. CD zu hören.