Carmo Tavares

Carmo Tavares
Voller Name Maria do Carmo Sánchez Tavares de Miranda
Nation Portugal Portugal
Geburtstag 27. April 1974 (51 Jahre)
Geburtsort Lissabon, Portugal
Größe 165 cm
Gewicht 55 kg
Karriere
Disziplin Sprint, Mittelstreckenlauf
Verein Sporting Lissabon
Status zurückgetreten
Karriereende 2009
letzte Änderung: 24. Dezember 2025

Maria do Carmo Sánchez Tavares de Miranda (* 27. April 1974 in Lissabon) ist eine ehemalige portugiesische Leichtathletin, die im Sprint sowie im Mittelstreckenlauf an den Start ging.

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Carmo Tavares im Jahr 1993, als sie bei den Junioreneuropameisterschaften in Donostia / San Sebastián mit 12,37 s und 25,45 s jeweils in der ersten Runde über 100 und 200 Meter ausschied. 1996 kam sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Medellín im Vorlauf über 200 Meter nicht ins Ziel und erreichte auch im Finale im 400-Meter-Lauf nicht die Ziellinie. Im Jahr darauf schied sie bei der Sommer-Universiade in Catania mit 54,30 s im Halbfinale über 400 Meter aus 1998 kam sie bei den Halleneuropameisterschaften in Valencia mit 53,06 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Juli belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Lissabon in 52,66 s den fünften Platz über 400 Meter und gewann mit der portugiesischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,75 s die Silbermedaille hinter dem spanischen Team und belegte mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:39,27 min den fünften Platz. Anschließend schied sie bei den Europameisterschaften in Budapest mit 53,32 s in der ersten Runde über 400 Meter aus und kam mit der 4-mal-100-Meter-Staffel mit 44,87 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Studentenweltspielen in Palma in 51,92 s den sechsten Platz über 400 Meter und anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Sevilla mit 52,86 s im Viertelfinale aus. 2001 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Lissabon mit 53,82 s in der Vorrunde über 400 Meter aus und im August schied sie bei den Freiluft-Weltmeisterschaften im kanadischen Edmonton mit 54,08 s ebenfalls in der ersten Runde aus. Daraufhin belegte sie bei der Sommer-Universiade in Peking in 57,28 s den siebten Platz im 400-Meter-Hürdenlauf. Im Jahr darauf schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 57,90 s im Vorlauf über 400 m Hürden aus und verpasste mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:35,36 min den Finaleinzug.

2003 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 53,65 s in der Vorrunde über 400 Meter aus, wie auch im Jahr darauf bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 54,79 s. Im August belegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva in 52,90 s den vierten Platz und 2005 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Madrid mit 2:10,94 min im Halbfinale im 800-Meter-Lauf. Im Jahr darauf schied sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit 2:03,24 min in der Vorrunde über 800 Meter aus und 2007 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham mit 2:09,75 min im Semifinale aus. Im Jahr darauf nahm sie über 800 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 2:01,91 min in der ersten Runde aus. 2009 belegte sie bei den Juegos Lusofonia in Lissabon in 54,32 s den vierten Platz über 400 Meter und gewann mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:37,90 min die Silbermedaille hinter dem brasilianischen Team. Zudem vertrat sie im selben Jahr Portugal bei der Team-Europameisterschaft in Leiria über 400 Meter und auch im Staffelbewerb und beendete auch ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 35 Jahren.

1999 wurde Tavares portugiesische Meisterin im 100-Meter-Lauf sowie 2002 und 2003 über 200 Meter, 1997 und 2000 sowie 2004 und 2009 über 400 Meter. 2006 und 2008 wurde sie Landesmeisterin über 800 Meter sowie 2001 über 400 m Hürden. In den Jahren von 1999 bis 2004 wurde sie Hallenmeisterin über 200 Meter, 1999 und 2000 und von 2002 bis 2008 über 400 Meter sowie 2007 über 800 Meter.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 Meter: 11,81 s (−2,7 m/s), 7. August 1999 in Lissabon
    • 60 Meter (Halle): 7,60 s, 9. Februar 2002 in Espinho
  • 200 Meter: 23,69 s (+1,8 m/s), 18. Juli 1998 in Lissabon
    • 200 Meter (Halle): 23,68 s, 4. März 2001 in Lissabon
  • 400 Meter: 51,92 s, 12. Juli 1999 in Palma
    • 400 Meter (Halle): 52,77 s, 52,47 s, 18. Februar 1998 in Genua
  • 800 Meter: 2:01,14 min, 19. Juli 2008 in Barcelona
    • 800 Meter (Halle): 2:03,47 min, 4. März 2005 in Madrid