Carlos Alegría

Carlos Alegría Salinas (* 18. Juli 1882 in Putaendo, Chile; † 22. September 1954 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Maler.[1]

Leben

Carlos Alegría wurde 1882 in Putaendo geboren. Von 1900 bis 1905 studierte er an der Academia de Pintura in Santiago de Chile bei Pedro Lira. Anschließend setzte er seine Ausbildung in Paris an der Académie Julian fort, wo er Schüler von Jean-Paul Laurens und Edmond Aman-Jean war. 1909 reiste er erneut nach Europa, diesmal mit einem Stipendium der chilenischen Regierung. Bei seiner Ankunft in Paris stellte er seine Arbeiten im Salon des Artistes Français aus.[1]

1914 musste er aufgrund des Ersten Weltkriegs Frankreich verlassen. Carlos Alegría reiste zunächst nach Spanien und dann weiter nach Argentinien, bevor er schließlich nach Chile zurückkehrte. Anfang der 1920er Jahre lebte er in Valparaíso, wo er eine Malakademie eröffnete und seine Malerei mit starkem französisch-akademischem Einfluss fortsetzte. Jahre später eröffnete er eine Akademie in der Calle Alonso Ovalle 860 in Santiago. Seit 1913 war er Mitglied der Sociedad Nacional de Bellas Artes de Chile.  Carlos Alegría starb 1953 in Santiago de Chile.[1]

Werk

Zunächst beschäftigte sich Carlos Alegría mit der Landschaftsmalerei Jean-Baptiste Camille Corots. Später entwickelte er einen Stil, der an die Werke Édouard Manets erinnert und zugleich orientalische Einflüsse erkennen lässt. Werke von Carlos Alegría befinden sich unter anderem im Museo Nacional de Bellas Artes in Santiago de Chile, darunter das Gemälde En la terraza de San Lucía. Weitere Arbeiten sind im Museo de Bellas Artes in Viña del Mar, beispielsweise das Gemälde Concepción, sowie in der Privatsammlung Lobo Parga vertreten.[1]

Literatur

  • Emmanuel Bénézit: Dictionary of artists. Band 1: A – Bedeschini. Paris, 2006.

Einzelnachweise

  1. a b c d Carlos Alegría - Artistas Visuales Chilenos, AVCh, MNBA. Abgerufen am 4. Dezember 2025.