Carl Friedrich von Posern-Klett (Historiker)

Carl Friedrich von Posern-Klett (* 26. Februar 1830 in Leipzig; † 19. April 1875 in Dresden) war ein deutscher Archivar und Historiker. Hauptsächlich war er Rechtshistoriker.

Hauptsächlich machte sich von Posern-Klett mit der Herausgabe von Urkundenbüchern sächsischer Städte verdient. Er gab u. a. das Leipziger Urkundenbuch zusammen mit Joseph Förstemann heraus. Auch für die Städte Dresden und Pirna tat er es.[1] Zudem schrieb er u. a. über die Rechtsgeschichte u. a. in der Markgrafschaft Meissen im 13. Jahrhundert. Diese sind einbezogen in dem Codex diplomaticus Saxoniae regiae. Carl Friedrich von Posern-Klett war Archivar am Sächsischen Hauptstaatsarchiv Dresden 1867–1875.

Er wurde im Erbbegräbnis Nr. 43 in der I. Abteilung des Neuen Johannisfriedhof beerdigt.

Werke

Literatur

  • Wolfgang Leesch: Die deutschen Archivare 1500–1945. Band 2: Biographisches Lexikon. Saur, München et al. 1992, ISBN 3-598-10605-X.

Einzelnachweise

  1. Jörn Weinert: Möglichkeiten zeitlicher Einordnung undatierter omd. Texte des 14. Jahrhunderts. In: Luise Czajkowski, Corinna Hoffmann, Hans Ulrich Schmid (Hrsg.): Ostmitteldeutsche Schreibsprachen im Spätmittelalter (= Studia Linguistica Germanica. Band 89). Walter de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-019605-4, S. 179–196, hier S. 189; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.