Carl Franz Jacob Heinrich Schumann

Carl Franz Jakob Heinrich Schumann (* 8. August 1767 in Berlin; † 27. September 1827 in Berlin) war ein deutscher Historienmaler.

Leben

Schumann war der Sohn des Juristen Karl Schumann (1735–1798), durch den die Liebe zur Musik und Dichtkunst geweckt wurde. Durch Johann Philipp Kirnbergers Klavierspiel angeregt, wollte er sich der Musik widmen, nahm aber bei dem Bildhauer Giovanni Battista Selvino Zeichenunterricht und besuchte als Schüler von Johann Christoph Frisch die Akademie der Künste in Berlin. Mit einem Reisestipendium besuchte er 1795 Italien. Zurückgekehrt nach Berlin malte er historische und auch biblische Darstellungen. 1801 wurde er Mitglied der Akademie und Professor der Anatomie, leitete später eine Malklasse und wurde 1816 Sekretär des Senats. Von 1800 bis 1804 war er Mitglied in der Singakademie, 1801 wurde er Mitglied der Großen National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ und 1814 gehörte er zu den 32 Gründungsmitgliedern des Berlinischen Künstler-Vereins.[1]

Literatur

Commons: Karl Franz Jacob Heinrich Schumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Uta Motschmann: Handbuch der Berliner Vereine und Gesellschaften 1786–1815. de Gruyter, Berlin/München/Boston 2015, ISBN 978-3-05-006015-6, S. 506, 309 und 471.