Carl Ernst Johann von Bose

Carl Ernst Johann von Bose (* im 18. Jahrhundert; † 3. Dezember 1796) war Generalleutnant in der Hessen-kasselschen Armee sowie Oberamtmann im Amt Schmalkalden.

Leben

Carl Ernst Johann von Bose hatte sich für eine militärische Laufbahn in der Hessen-kasselschen Armee entschieden, die 1784 als Generalleutnant beendete. 1776 hatte sich Landgraf Friedrich II. gegenüber dem britischen König Georg III. mit den Subsidienverträgen verpflichtet, ihm für den Einsatz im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg mietweise ein Kontingent hessischer Soldaten zu überlassen. Das Dritte Infanterie-Regiment Prinz „Friedrich Wilhelm von Hessen“ gehörte mit Kriegsbeginn 1776 zu diesen Truppenteilen. Von Bose löste 1778 Karl Levin von Trümbach als Chef des Dritten Infanterie-Regiments Prinz „Friedrich Wilhelm von Hessen“ ab, das dieser von 1767 an als Musketier-Regiment von Trümbach (Nr. 8)[1] geführt hatte. Dabei ist anzumerken, dass die hessischen Regimenter stets den Namen ihrer jeweiligen Kommandeure führten. 1781 konnten sich die Truppen, die 1783 unter zahlreichen Verlusten in die hessische Heimat zurückkehrten, in der Schlacht bei Guilford Court House auszeichnen

Als Oberamtmann im Amt Schmalkalden war von Bose bis zu seinem Tod Leiter der Verwaltung und für die ordnungsgemäße Erledigung der umfangreichen Aufgaben gegenüber dem Landesherrn verantwortlich.

Auszeichnungen

  • 23. Mai 1772 Orden Pour la vertu militaire

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. LAGIS Hessen: Hessische Truppen in Amerika [https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/drec/section/regiments/regiment/BOS/sn/hetrina Digitalisat