Cancer porteri

Cancer porteri

Cancer porteri

Systematik
Unterordnung: Pleocyemata
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Cancroidea
Familie: Taschenkrebse (Cancridae)
Gattung: Cancer
Art: Cancer porteri
Wissenschaftlicher Name
Cancer porteri
Rathbun, 1930

Cancer porteri (Syn. Cancer longipes) ist eine Krabbenart aus der Familie der Taschenkrebse. Sie kommt an der pazifischen Ostküste von Panama bis Chile vor.[1]

Merkmale

Männchen sind im Mittel 77 mm lang und 122 mm breit. Der Carapax ist rot mit undeutlichen gelben Punkten und gekörnt, die Unterseite ist gelblich. Der Carapax ist etwa schmaler und stärker konvex als der von Cancer plebejus. Die innere Kiemenregion erscheint geschwollen und reicht bis zur Körpermitte. Die Stirn ist etwa 17 mm breit und trägt beidseits einen breit dreieckigen Zahn. Der vordere Seitenrand ist gekörnt oder leistenförmig und mit neun Lappen oder Zähnen bewaffnet, von denen der erste der größte ist. Der hintere Seitenrand trägt zwei Zähne. Der Merus des Scherenbeins verbreitert sich zum Ende beträchtlich und hat auf der Oberseite zwei scharfe Dornen. Der Carpus hat am Innenrand einen kurzen, pyramidenförmigen Zahn, die Finger sind an der Schneidekante über die gesamte Länge dunkel gefärbt und gekörnt. Die Schreitbeine sind lang und schmal.[1]

Nördlich des Verbreitungsgebiets, vor der Küste Mexikos und Panamas, tritt die ähnliche Art Cancer johngarthi auf, die vermutlich lange häufig mit Cancer porteri verwechselt wurde. Bei ihr beginnt die dunkle Pigmentierung der Scheren erst hinter dem ersten Zahn, der Carapax ist dünner und sein Verhältnis von Breite zu Länge deutlich größer, der Hinterrand ist konkav und die Schreitbeine sind kürzer.[2]

Einzelnachweise

  1. a b Mary J. Rathbun: The cancroid crabs of America of the families Euryalidae, Portunidae, Atelecyclidae, Cancridae, and Xanthidae. In: United States National Museum Bulletin. Band 152, 19330, S. 199–200.
  2. Alberto Carvacho: Cancer johngarthi, n. sp. and Cancer porteri (Bell) (Crustacea, Decapoda): comparisons and hypothesis. In: Proceedings of the Biological Society of Washington. Band 102, 1989, S. 613–619.