Côte d’Émeraude
Als Côte d’Émeraude (deutsch Smaragdküste) wird ein Küstenabschnitt in der Bretagne zwischen dem Cap Fréhel und der Stadt Cancale bezeichnet. Der Name ist von der grün-türkis Färbung des Meeres zu bestimmten Zeiten abgeleitet.
Geschichte
Die Küste um Saint-Malo war schon im 6. Jahrhundert der Anlegeort einiger irischer Mönche. Aus dieser Zeit stammen auch viele Ortsnamen, die auf diese Heiligen verweisen: Saint-Malo, Saint-Brieuc u. a. Die Landschaft an der Nordküste Frankreichs wurde erstmals von Eugène Herpin aus Saint-Malo als Côte d’Émeraude benannt. Der Tourismus wurde zu dieser Zeit immer bedeutender, und ein touristischer Name, wie ihn andere Küsten, z. B. die Côte d’Azur, hatten, war von Vorteil.
Die Côte d’Émeraude ist ein touristisches Ziel mit Anziehungspunkten wie dem Mont-Saint-Michel, Cancale, Dinard u. a. Die Idee für einen regionalen Naturpark wurde mit Wirkung vom 19. Oktober 2024 durch Gründung des Regionalen Naturparks Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude umgesetzt.[1]
Siehe auch
Weblinks
- Die französische Smaragdküste – Wiener Zeitung, 5. Oktober 2012
Einzelnachweise
- ↑ https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/id/JORFTEXT000050375671 Décret n° 2024-946 du 19 octobre 2024 portant classement du parc naturel régional de la Vallée de la Rance - Côte d'Emeraude
Koordinaten: 48° 41′ 0″ N, 2° 19′ 5″ W