Cäcilia Ursula Püntener
Cäcilia Ursula Püntener (auch Maria Ursula, * um 1630 in Altdorf; heimatberechtigt in Uri; † 26. März 1700 in Seedorf) war eine eidgenössische Benediktinerin und Klostervorsteherin.
Cäcilia Ursula Püntener war die Tochter der Dorothea und des Solddienstoffiziers und Landschreibers Azarias Püntener.[1]
Nach dem Eintritt in das Kloster Seedorf legte Püntener 1646 ihre Profess ab. Zu ihrer reichen Aussteuer, die sie ins Kloster mitbrachte, gehörte auch ein Halbharnisch. Sie wurde 1681 zur Äbtissin gewählt. Püntener liess Klosterkirche sowie die Ost- und Nordflügel der Konventsgebäude neu errichten.[1] Den Neubau der Klosterkirche konnte ihre Nachfolgerin Maria Anna Eberle am 31. Oktober 1700 abschliessen.[2]
Als der Nordflügel von 1958 bis 1960 restauriert wurde, versetzte man beide Wappen Pünteners von den Eckbauten ins Innere des Gebäudes.[1]
Literatur
- Helvetia Sacra, Band III/1, S. 1971–1972.
- August Püntener: Die Püntener. Chronik eines Urner Geschlechts. Altdorf 1990. Nr. 24–25.
Belege
- ↑ a b c Hans Stadler: Cäcilia Ursula Püntener. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 22. Juli 2010.
- ↑ Franz Auf der Maur: Maria Anna Eberle. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 26. Januar 2000.