Brooks River Archeological District
| Brooks River Archeological District | |
|---|---|
| National Register of Historic Places | |
| National Historic Landmark District | |
|
Brooks River Archeological District | |
| Lage | entlang des Brooks River |
| NRHP-Nummer | 78000342 |
| Ins NRHP aufgenommen | 14. Februar 1978 |
| Als NHLD deklariert | 19. April 1993 |
Der Brooks River Archaeological District umfasst einen großen Komplex archäologischer Stätten entlang des Ufers des Brooks River im Katmai-Nationalpark im US-Bundesstaat Alaska. Er beinhaltet mindestens zwanzig separate Siedlungsstätten mit dokumentierten Besiedlungsdaten von 3000 v. Chr. bis in die jüngere (nachkoloniale) Geschichte. Er wurde 1993 zum National Historic Landmark erklärt. Auf dem Gelände befindet sich teilweise das Brooks Camp, eines der wichtigsten Besuchergebiete des Parks. Außerdem ist das Gebiet im National Register of Historic Places eingetragen.[1]
Übersicht
Der Brooks River ist ein relativ kurzer Fluss, der den Brooks Lake mit dem Naknek Lake im oberen Teil der Alaska-Halbinsel im Katmai-Nationalpark verbindet. Am Fluss sind viele Lachse, die viele Bären anziehen. Es wird seit der Gründung des Parks als Jagd-, Angel- und Ausflugsziel genutzt. Brooks Camp liegt am Nordufer des Flusses, in der Nähe der Brooks Falls. Seit den 1960er Jahren werden im Gebiet regelmäßige archäologische Funde gemacht.
Die geologische Geschichte der Stätte weist klar abgegrenzte Besiedlungsperioden auf, da regelmäßige vulkanische Aktivitäten in der Region zahlreiche (teilweise tiefe) Ascheschichten abgelagert haben. Der jüngste Ausbruch war der des Novarupta im Jahr 1912. Der Ausbruch führte zur Zerstörung zahlreicher indigener Dörfer, darunter Savonoski.
Zwischen den Ablagerungen von mindestens zehn einzelnen großen Vulkanausbrüchen finden sich zahlreiche Hinweise auf menschliche Besiedlung. Die ältesten Fundstätten am Brooks River stammen aus der Zeit um 3000 v. Chr. Zu den Funden gehören Überreste von Grubenhäusern (ähnlich den Barabaras), Steinwerkzeuge und Projektilspitzen.[2][3]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ NPS.gov Homepage (U.S. National Park Service). Abgerufen am 27. September 2025 (englisch).
- ↑ Shannon Bell: NHL Database. 16. April 2003, archiviert vom am 6. Juni 2011; abgerufen am 27. September 2025.
- ↑ Wayback Machine. Archiviert vom am 3. Juni 2025; abgerufen am 27. September 2025.