Brigitte Bulitta

Brigitte Bulitta (* 1966 in Essen) ist eine deutsche Sprachwissenschaftlerin und die Arbeitsstellenleiterin des Althochdeutschen Wörterbuchs.

Leben

Brigitte Bulitta studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde dort im Jahr 1996 mit der Dissertation Zur Herkunft und Geschichte von Spielbezeichnungen. Untersuchungen am Beispiel traditioneller Bewegungsspiele promoviert. Heute leitet sie die Arbeit am vielbändigen Althochdeutschen Wörterbuch, einem Projekt der der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig.[1]

Auszeichnungen

Werke

  • Zur Herkunft und Geschichte von Spielbezeichnungen. Untersuchungen am Beispiel traditioneller Bewegungsspiele (= Brüder-Grimm-Gesellschaft. Schriften der Brüder-Grimm-Gesellschaft. Neue Folge. Bd. 29). Dissertation Universität München 1996, Brüder Grimm-Gesellschaft, Kassel 2000, ISBN 3-929633-49-3. doi:10.1515/BGSL.2004.476
  • mit Elke Krotz, Christiane Wanzeck, Judith Stieglbauer-Schwarz: Der Wortschatz des 8. Jahrhunderts. de Gruyter, Berlin 2001, ISBN 978-3-11-087982-7 → Andere Ausgabe: ISBN 978-3-11-177658-3.
  • mit Elmar Seebold: Chronologisches Wörterbuch des deutschen Wortschatzes. Band 2, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-016962-1.
  • als Arbeitsstellenleiterin:
    • Althochdeutsches Wörterbuch. Bd. V: K und L. Akademie Verlag, Berlin 2002–2009, ISBN 978-3-11-045076-7. doi:10.14220/mdge.2010.57.4.363
    • Althochdeutsches Wörterbuch. Bd. VI: M und N. de Gruyter, Berlin 2015.
    • Althochdeutsches Wörterbuch. Bd. VII: O – R. de Gruyter, Berlin 2015–2019.
    • Althochdeutsches Wörterbuch. Bd. VIII,1: S – Sn. de Gruyter, Berlin 2019–2023.
    • Althochdeutsches Wörterbuch. Bd. VIII,2: So – Sz. de Gruyter, Berlin 2024 ff.

Einzelnachweise

  1. Kurz nachgefragt… bei Dr. Brigitte Bulitta. Abgerufen am 13. Februar 2024.
  2. https://www.saw-leipzig.de/de/ueber-die-akademie/theodor-frings-preis