Breitenkamp

Breitenkamp
Gemeinde Kirchbrak
Koordinaten: 51° 57′ N, 9° 33′ O
Fläche: 5,65 km²[1]
Einwohner: 134[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 37619
Vorwahl: 05533
Lage von Breitenkamp in Niedersachsen

Breitenkamp ist ein Ortsteil der Gemeinde Kirchbrak im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das kleine Straßendorf Breitenkamp liegt in einem Tal des Voglers etwa zwei Kilometer südwestlich des Dorfs Kirchbrak. Von dort ist Breitenkamp nur über eine Stichstraße zu erreichen.

Geschichte

Breitenkamp gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Wickensen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.[2] Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Eschershausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Breitenkamp zum Amt Eschershausen des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Holzminden.[3] Dieser wechselte 1941 nach Preußen und gehört seit 1946 zu Niedersachsen. Am 1. Januar 1973 wurde Breitenkamp im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Kirchbrak.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 127 [2]
1812 209 [4]
1845 290 [3]
1910 225 [5]
1925 233 [6]
1939 209 [6]
1950 340 [7]
1961 216 [7]
1970 194 [7]

Bau- und Naturdenkmale

Die alte Schule, das Kriegsmahnmal, eine Scheune und ein Fachwerkhaus stehen in Breitenkamp unter Denkmalschutz. Eine Eiche auf dem Wendenbrink südöstlich von Breitenkamp ist ein Naturdenkmal.

Infrastruktur

In Breitenkamp gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.[8]

Einzelnachweise

  1. a b Daten und Karte der Gemarkung Breitenkamp
  2. a b Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 2. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1803, S. 295 ff. (tu-braunschweig.de [PDF]).
  3. a b Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 315 ff. (google.de).
  4. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  5. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  6. a b Michael Rademacher: Holzminden. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  7. a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  8. Dorfgemeinschaftshaus Breitenkamp