Brünngraben

Brünngraben (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Brünngraben
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Leibnitz (LB), Steiermark
Gerichtsbezirk Leibnitz
Pol. Gemeinde Sankt Andrä-Höch
Koordinaten 46° 47′ 52″ N, 15° 23′ 58″ Of1
Höhe 340 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 93 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 40 (2001f1)
Fläche d. KG 2,32 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 8444 Sankt Andrä im Sausal
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15544
Katastralgemeindenummer 66104
Zählsprengel/ -bezirk Brünngraben (61030 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
f0
93

BW

Brünngraben ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Weinbaugemeinde Sankt Andrä-Höch im Sausaler Weingebiet in der Steiermark in Österreich. Die Ortschaft hat 93 Einwohner (Stand: 1. Jänner 2025[1]), die Katastralgemeinde eine Fläche von 232,19 ha (Stand 31. Dezember 2023[2]). Bis Ende 1968 war Brünngraben eine eigenständige Gemeinde.[3]

Lage

Brünngraben liegt circa einen Kilometer östlich von Sankt Andrä im Sausal. Nach Rettenberg im Süden sind es ebenfalls etwa einen Kilometer. Zwei Kilometer im Osten liegt der Demmerkogel und nach Norden liegt nach zweieinhalb Kilometer Neudorf im Sausal.

Geschichte

1934 zählte der Ort 169 Einwohner. Von 1938 bis 1945 gehörte Brünngraben zum Kreis Leibnitz und heute zum Bezirk Leibnitz.[4] Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft und dem Weinbau, heute teilweise auch vom Tourismus (Reiterhof etc.).

Am 1. Jänner 1969 wurde Brünngraben gemeinsam mit Neudorf im Sausal, Höch und Sankt Andrä in Sausal zu Sankt Andrä-Höch fusioniert.[3]

Feste und Feiern

In der zweiten Septemberwoche wird in Brünngraben das Erdäpfelfest begangen.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
  2. Regionalinformation 31.12.2023.zip, bev.gv.at (1.119 kB, 0003450398_100_Verwaltungseinheiten_KG_2023.csv); abgerufen am 20. Jänner 2025
  3. a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 71. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 28. November 2025. (LGBL. STM. Nr. 164/1968)
  4. Michael Rademacher: Kreis Leibnitz. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 21. Oktober 2023.