Bründeln

Bründeln
Gemeinde Hohenhameln
Koordinaten: 52° 14′ N, 10° 1′ O
Fläche: 2,17 km²[1]
Einwohner: 162 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31249
Vorwahl: 05128
Lage von Bründeln in Niedersachsen

Bründeln ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Hohenhameln im Landkreis Peine in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das kleine Dorf Bründeln liegt vier Kilometer südwestlich des Ortskerns von Hohenhameln. Der Bruchgraben bildet die südliche Grenze der Gemarkung Bründeln.[1]

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Bründeln stammt aus dem Jahre 1237.[2] Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Peine im Hochstift Hildesheim. Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Borsum im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Bründeln an das Königreich Hannover. Die Gemeinde gehörte dort wieder zum Amt Peine bis auf die Zeit von 1852 bis 1859, in der sie zum Amt Hohenhameln gehörte. 1867 fiel Bründeln mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Peine. Bründeln wurde am 1. März 1974 in die Gemeinde Hohenhameln eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1812 061 [3]
1845 060 [4]
1871 055 [5]
1910 052 [6]
1925 067 [7]
1939 078 [7]
1950 193 [8]
1961 128 [8]
1970 100 [8]

Baudenkmale

Das Wohnhaus Zur Chaussee 1, die anliegende Scheune sowie das Sühnekreuz an der Bundesstraße 494 sind geschützte Baudenkmale in Bründeln. Siedlungsreste nordwestlich des Dorfes sind ein Bodendenkmal.

Kultur

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist das Schützenkorps von 1949 Bründeln.[9]

Sport

Der Sportverein von 1970 Bründeln ist der ortsansässige Sportverein.[9]

Verkehr

Nordwestlich des Dorfes verläuft die Bundesstraße 494, die von Hohenhameln nach Hildesheim führt.

Einzelnachweise

  1. a b c Gemeinde Hohenhameln: Hohenhameln in Zahlen
  2. Gemeinde Hohenhameln: Ortschaften
  3. Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 72 (google.de).
  5. Volkszählung 1871
  6. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
  7. a b Michael Rademacher: Peine. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  8. a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  9. a b Vereinsliste Hohenhameln