Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amts
Die Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amts (kurz BoKo) ist eine am Hauptsitz des Auswärtigen Amts in Berlin stattfindende Konferenz.
Bei der Botschafterkonferenz treffen sich einmal jährlich, meist im August oder September, alle Leiter der deutschen Auslandsvertretungen. Zudem nehmen die in Deutschland akkreditierten Mitglieder des Diplomatischen Corps sowie Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Kultur an der Konferenz teil.
Inhalt der Konferenz sind Herausforderungen im Auswärtigen Dienst, die Ziele deutscher Außenpolitik und deren Umsetzung. Ein weiteres Ziel ist die persönliche Vernetzung der Diplomaten. Die Konferenz dauert ca. vier Tage. Ein Tag ist der sogenannte Wirtschaftstag, der explizit zum Austausch mit Vertretern der Wirtschaft dient.[1]
Die Botschafterkonferenz fand erstmals im Jahr 2000 statt und wurde vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet. 2025 nahm mit Friedrich Merz zum zweiten Mal ein Bundeskanzler an der Botschafterkonferenz teil.[2]
Weblinks
- Auswärtiges Amt: Voraus in die Zukunft: Konferenz der Leiterinnen und Leiter deutscher Auslandsvertretungen in Berlin. In: auswaertiges-amt.de. Abgerufen am 13. Oktober 2025.
Einzelnachweise
- ↑ Auswärtiges Amt: Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt. In: auswaertiges-amt.de. 26. August 2019, abgerufen am 13. Oktober 2025.
- ↑ Rede von Kanzler Merz bei Konferenz der Leiterinnen und Leiter deutscher Auslandsvertretungen. In: bundesregierung.de. 8. September 2025, abgerufen am 13. Oktober 2025.