Bodenseestraße (München)
| Bodenseestraße | |
|---|---|
| Straße in München | |
| Bodenseestraße 7 und 9 | |
| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt | München |
| Stadtbezirk | Pasing-Obermenzing, Aubing-Lochhausen-Langwied |
| Name erhalten | 1956[1] |
| Anschlussstraßen | Landsberger Straße, Landsberger Straße (Stadt Germering) |
| Querstraßen | Planegger Straße, Bachbauernstraße, Schmiedwegerl, Manzostraße, Steinerweg, Ernsbergerstraße, Hillernstraße, Maria-Eich-Straße, Lortzingstraße, Varnhagenstraße, Trautnerstraße, Paul-Hösch-Straße, Otilostraße, Betschartstraße, Aubinger Straße, Am Krautgarten, Heimburgstraße, Richard-Tauber-Straße, Herrschinger Bahnweg, Borinskistraße, Dickensstraße, Mainaustraße, Am Gleisdreieck, Brunhamstraße, Limesstraße, Ehrenbürgstraße, Anton-Böck-Straße, Wiesentfelser Straße, Hans-Steinkohl-Straße, Hans-Dietrich-Genscher-Straße, Freihamer Allee, Bundesautobahn 99 (Anschlussstelle Müncchen-Freiham-Mitte) |
| Plätze | Pasinger Marienplatz, Brachvogelplatz, Aufseßer Platz, Mahatma-Gandhi-Platz |
| Nummernsystem | Orientierungsnummerierung |
| Nutzung | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Individualverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr |
| Technische Daten | |
| Straßenlänge | 5,1 km[2] |
Die Bodenseestraße ist eine Innerorts- und Ein- und Ausfallstraße in den Stadtbezirken Pasing-Obermenzing (Nr. 21) und Aubing-Lochhausen-Langwied (Nr. 22) in München. Östlich der Bundesautobahn 99 bildet sie bis zur Einmündung der Lortzingstraße einen Teil der Bundesstraße 2 (die hier auf die Nordumgehung Pasing ausschwenkt), westlich davon bis zur Stadtgrenze einen Teil der Staatsstraße 2068.
Verlauf
Die Straße beginnt in Verlängerung der Landsberger Straße am verkehrsberuhigten Pasinger Marienplatz und führt durch das Zentrum von Pasing nach Westen über die Würm. Westlich mündet mit der Lortzingstraße die Nordumgehung Pasing ein. Die Bodenseestraße setzt sich über die Einmündung der von Norden kommenden Aubinger Straße (Staatsstraße 2345) zu den kurz hintereinander folgenden, südlich des Haltepunkts München-Westkreuz gelegenen Unterführungen unter den Bahnstrecken München–Garmisch-Partenkirchen und München-Herrsching fort, wobei sie im Bereich der Unterführungen leicht nach Norden ausschwenkt. Im weiteren Verlauf führt sie in den Stadtteil Neuaubing nördlich parallel zur von der S-Bahn-Linie 8 bedienten Herrschinger Bahnstrecke, am Bahnhof München-Neuaubing nördlich vorbei und über die Wiesentfeldener Straße in das seit 2006 erschlossene Gewerbegebiet Freiham-Süd mit der S-Bahn-Station Freiham. Dort zweigt die Hans-Steinkohl-Straße nach Süden zur Bundesautobahn 96 ab; an der Abzweigung steht ein Geothermiekraftwerk. Nördlich gegenüber liegt der Bildungscampus Freiham. Weiter folgt nach Westen der Sportpark Freiham. Nach Süden führt die Freihamer Allee zum Gut Freiham, das sich jetzt im Eigentum der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung befindet. Nach der Überquerung der Bundesautobahn 99 an der Anschlussstelle München-Freiham-Nord führt die Bodenseestraße in das Gebiet der Stadt Germering, das sie als Landsberger Straße durchquert.
Öffentlicher Personennahverkehr
Anschluss an die S-Bahn-Linien S 5 und S 8 in Neuaubing und Freiham. In der Straße verkehren verschiedene Buslinien.
Bauwerke
Das Zentrum von Pasing bildet das Ensemble ehemaliger Ortskern Pasing (Ensemble E-1-62-000-49). Außerdem stehen in der Straße folgende Einzeldenkmäler:
- Nr. 1, Eckhaus, klassizisierend, 1921 von Josef Lang, bekannt als „Pappschachtel“ (Denkmalliste D-1-62-000-845)
- Nr. 2, ehemaliges Kaufhaus Kopfmiller (bis 1992), vier- und fünfgeschossiger Eckbau mit Mansardwalmdach, Zwerchhaus, polygonalem Eckerker, Flacherkern, Lisenen- und Wandfeldergliederung, im Reformstil, von Edmund Lotterschmid, 1911–1912 (Denkmalliste D-1-62-000-2195)
- Nr. 3, Neurokokodekor, viergeschossig, um 1900 (Denkmalliste D-1-62-000-847)
- Nr. 7/9: Doppelmietshaus, neuklassizistisch, 1915 von Alban Schindlbeck (Denkmalliste D-1-62-000-849)
- Nr. 23|, Mietshaus, in Formen der deutschen Renaissance, 1902 von Georg Niggl (Denkmalliste D-1-62-000-854)
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Bodenseesteraße 1
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Ehemaliges Kaufhaus Kopfmiller
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Bodenseestraße 3
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Bodenseestraße 23
Kapelle
- Johann-Nepomuk-Kapelle an der Würm, erste Hälfte 18. Jahrhundert, erneuert 1963 (Denkmalliste D-1-62-000-853)
Namensgeber
Die Straße ist nach dem Bodensee benannt.
Literatur
- Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 46.
Einzelnachweise
- ↑ Hans Dollinger: Die Münchner Straßennamen, 8. Aufl. 2016, Chr. Belser Ges. für Verlagsgeschäfte, Stuttgart, ISBN 978-3-7630-4039-1, S. 46
- ↑ nach München Wiki
Weblinks
- Die Bodenseestraße im München Wiki
- Die Bodenseestraße auf der Website von Stadtgeschichte München
Koordinaten: 48° 8′ 36″ N, 11° 25′ 36″ O