Birgit Voß-Güntge

Birgit Voß-Güntge (* 23. Mai 1967 in Kiel) ist eine deutsche Juristin. Seit 2024 ist sie Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landessozialgerichts.

Leben und Wirken

Nach dem Abitur 1986 in Preetz studierte Voß-Güntge zunächst an der Verwaltungsfachhochschule des Landes Schleswig-Holstein, wo sie 1989 als Diplom-Verwaltungswirtin abschloss. Anschließend trat sie eine Stellung im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium an, wechselte aber bald in das Justizministerium. Parallel zu ihrer Tätigkeit studierte sie ab 1992 Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Dort legte sie 1997 ihr Erstes Juristisches Staatsexamen ab. Das anschließende Referendariat beendete sie 1999 mit dem Zweiten Staatsexamen. Anschließend trat sie in den Höheren Justizdienst des Landes Schleswig-Holstein ein und wurde zunächst bei der Staatsanwaltschaft Flensburg eingesetzt. Im September 2001 wechselte sie an das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht. Nach Abordnungen an das Sozialgericht Schleswig und das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht erhielt sie 2010 am Landessozialgericht eine Planstelle und wurde 2010 zur Richterin am Landgericht ernannt. Im Oktober 2014 wechselte sie an das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht, zu dessen Vizepräsidentin sie im Mai 2020 ernannt wurde.

Zum 1. Juli 2024 wurde Voß-Güntge als Nachfolgerin von Christine Fuchsloch zur Präsidentin des Landessozialgerichts ernannt.[1] Im September 2024 wurde sie offiziell in ihr Amt eingeführt.[2]

Einzelnachweise

  1. Neue Präsidentin am Landessozialgericht, abgerufen am 13. Oktober 2025.
  2. Amtseinführung von Birgit Voß-Güntge als Präsidentin des Landessozialgerichts Schleswig, abgerufen am 13. Oktober 2025.