Biberach (Roggenburg)
Biberach Gemeinde Roggenburg
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|---|---|
| Koordinaten: | 48° 17′ N, 10° 13′ O |
| Höhe: | 501 m ü. NHN |
| Einwohner: | 782 (31. Dez. 2022)[1] |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 |
| Postleitzahl: | 89297 |
| Vorwahl: | 07300 |
Biberach ist ein Ortsteil der Gemeinde Roggenburg und liegt im Landkreis Neu-Ulm im Regierungsbezirk Schwaben in Bayern.
Geographie
Durch Biberach fließt die namensgebende Biber. Der Hof Wenenden liegt an der Staatsstraße 2019 mit Blick ins Bibertal. 1825 wurde der Hof Dirrfelden nach Biberach eingepfarrt. Er liegt auf dem bewaldeten Höhenrücken zwischen Biber- und Rothtal.
Die Gemarkung Biberach (097097) umfasst 6,529 km² und hat 692 Einwohner.[2]
Geschichte
Hinter der Kirche soll früher eine Burg gestanden haben. 1490 wurden im Dorf schon 58 Feuerstätten gezählt, um 1820 umfasste es 64 Häuser mit 359 Bewohnern. Im 14. und 15. Jahrhundert gehörte das Dorf nahezu vollständig dem Kloster Roggenburg. Biberach kam nach der Säkularisation des Klosters 1803 zu Bayern.
Am 1. Juli 1972 wurde die mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 gegründete Gemeinde Biberach mit den Teilorten
- Dirrfelden und
- Wenenden
in die neue Gemeinde Roggenburg eingegliedert.[3]
Bevölkerungsentwicklung
Es handelt sich um Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand bis 1970 und ohne die heute zugehörigen Ortsteile. Die Bevölkerungszahl im Ort von 1987 wurde als Gemeindeteil der Gemeinde Roggenburg angegeben. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse mit Archivierungen des Internetportals Bavarikon des Freistaats Bayern.
| Bevölkerungsentwicklung[4] | ||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1871 | 1925 | 1950 | 1970 | 1987 | 2021 | ||||||||||
| Einwohner | 354 | 391 | 565 | 516 | 610 | 770 | ||||||||||
Kirche
Die Pfarrkirche ist dem heiligen Sebastian und der heiligen Ottilia geweiht. Sie hat einen gotischen Chor und einen Sattelturm. Ihre frühklassizistische Ausstattung erhielt sie 1787.
Schon 1398 wurde die Kirche dem Kloster Roggenburg inkorporiert. 1804 wurde Biberach nach der Säkularisation des Klosters wieder eigene Pfarre.
Sonstiges
- 1770 wurde erstmals eine Schule erwähnt, die seit 1829 in einem eigenen Schulhaus untergebracht ist.
Baudenkmäler
Siehe: Liste der Baudenkmäler in Biberach
Sport- und Kulturvereine
- Feuerwehrverein Biberach
- Hägar Faschingshaufa Biberach e. V.
- Katholische Landjugendbewegung Biberach
- Kirchenchor Biberach
- Musikkapelle Biberach e. V.
- Mutter-Kind-Gruppe Biberach
- Obst- und Gartenbauverein Biberach-Asch
- Schützenverein Biberach/Asch
- Seniorenkreis Biberach
- Soldaten- und Kameradschaftsverein Biberach-Asch
- SV Biberach
- Theaterkreis Biberach-Asch e. V.
Weblinks
- Ortswebsite
- Biberach in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
- ↑ Zahlen und Daten auf der Gemeinde-Homepage
- ↑ Gemarkung Biberach (Roggenburg) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 540.
- ↑ Freistaat Bayern - Bevölkerungsentwicklung Biberach von 1871 bis 1987