Beyond Imagining: Margaret Anderson and the “Little Review”
| Film | |
| Titel | Beyond Imagining: Margaret Anderson and the “Little Review” |
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| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 30 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Woman Makes Films |
| Stab | |
| Regie | Wendy L. Weinberg |
| Drehbuch | Wendy L. Weinberg |
| Produktion | Wendy L. Weinberg |
| Musik | Michael Ahorn |
| Kamera | Wendy L. Weinberg |
| Schnitt | Wendy L. Weinberg |
| Besetzung | |
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Beyond Imagining: Margaret Anderson and the “Little Review” ist ein US-amerikanischer Dokumentar-Kurzfilm von Produzentin Wendy L. Weinberg aus dem Jahr 1992. Er behandelt Margaret Anderson und die Herausgabe der einflussreichen Kulturzeitschrift The Little Review.
Handlung
Der Dokumentarfilm behandelt Margaret Andersons Little Review, eine avantgardistische Literaturzeitschrift, die von ihr herausgegeben wurde. Sie erzählt in Form einer Ich-Erzählung den Beginn und das Ende der Zeitschrift, untermalt von passenden und zeitgenössischen Filmaufnahmen und Standbildern. Die Stimme wird dabei von Marcia Saunders gesprochen. Der Film behandelt sowohl die chaotischen Anfänge bis zur Professionalisierung unter dem Einfluss von ihrer Partnerin Jane Heap und den Abdruck von James Joyce’ Ulysses. Sie behandelt auch die Zensur, die die Zeitschrift in dieser Zeit widerfuhr und den Prozess, der letztlich dazu führte, das Heap die Zeitschrift ohne Anderson weiterführte.
Währenddessen ging Anderson nach Paris, wo sie eine Schülerin von Georges I. Gurdjieff wurde und mit Georgette LeBlanc eine Beziehung einging bis zu deren Tod an Krebs 1941. Die beiden lebten zusammen in einem Leuchtturm in Le Cannet. Unter dem Einfluss des Zweiten Weltkriegs kehrte sie nach Amerika zurück und fand mit Dorothy Caruso, der Witwe von Enrico Caruso, eine neue Beziehung, mit der sie bis 1955 zusammenlebte. Dann wird zu ihrem eigenen Tod 1973 übergeleitet.
Hintergrund
Wendy L. Weinberg produzierte den Film, führte Regie, übernahm die Kamera und nahm auch den Schnitt vor. Die Musik stammt von Michael Ahorn.[1]
Der Film wurde bei der Oscarverleihung 1993 in der Kategorie Bester Dokumentar-Kurzfilm nominiert.[2][3] Bei den Student Academy Awards im Jahr zuvor erhielt Filmemacherin Weinberg die Auszeichnung in Gold.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Stephen Holden: Film Review; Black and White and Fervent. In: The New York Times. 7. Dezember 1994, S. 15 (nytimes.com).
- ↑ Die Oscargewinner 1993 - Uncut. Abgerufen am 8. Januar 2026.
- ↑ Academy Awards of the '90S. In: 90's Pop Culture. Abgerufen am 8. Januar 2026 (amerikanisches Englisch).