Beutelmühlgraben
| Beutelmühlgraben | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 242126192 | |
| Lage | Mittelfränkisches Becken
Gemeinde Pfofeld; Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen; Mittelfranken; Bayern | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Brombachsee → Brombach → Schwäbische Rezat → Rednitz → Regnitz → Main → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Teichabfluss am Ostrand von Pfofeld-Langlau 49° 7′ 16″ N, 10° 51′ 57″ O | |
| Quellhöhe | ca. 419 m ü. NHN[2] | |
| Mündung | östlich des Seezentrums bei Langlau von Südwesten in den Kleinen BrombachseeKoordinaten: 49° 7′ 33″ N, 10° 52′ 13″ O 49° 7′ 33″ N, 10° 52′ 13″ O | |
| Mündungshöhe | ca. 411 m ü. NHN[2] | |
| Höhenunterschied | ca. 8 m | |
| Sohlgefälle | ca. 13 ‰ | |
| Länge | ca. 600 m[2] | |
| Einzugsgebiet | ca. 30 ha[2] | |
Der Beutelmühlgraben ist ein Zufluss des Kleinen Brombachsees bei Langlau im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Vor der Anlegung des Fränkischen Seenlands mündete das Gewässer weiter nordöstlich bei der namengebenden Beutelmühle auf heute vom See überschwemmtem Gebiet von rechts in den Brombach.
Verlauf
Der Beutelmühlgraben tritt aus einem kleinen Weiher auf einer Höhe von 419 m ü. NHN am östlichen Ortsrand von Langlau aus, unweit der Lufthauptmunitionsanstalt Langlau. Er fließt beständig in nordöstliche Richtung am Waldrand entlang. Er mündet nach einem Lauf von rund 600 Metern unweit eines Campingplatzes auf einer Höhe von 411 m ü. NHN nordöstlich von Langlau am linken Ufer in den Kleinen Brombachsee.[2]
Der Beutelmühlgraben durchfließt keine Ortschaften und hat keine nennenswerten Zuflüsse. Er weist während seines heutigen Laufs einen Höhenunterschied von ca. 8 Metern auf, was einem Sohlgefälle von ca. 13 ‰ entspricht. Vor der Anlegung der Stauseenanlage wäre der Beutelmühlgraben noch etwa weitere 800 Meter weiter ins Tal hinein geflossen und wäre südlich von Absberg in den Brombach gemündet.
Einzelnachweise
- ↑ Franz Tichy: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 163 Nürnberg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1973. → Online-Karte (PDF; 4,0 MB).
- ↑ a b c d e Topographische Karten, Bayerisches Vermessungsamt (BayernAtlas).