Betty Aho

Betty Aho (bürgerlich Betty Aleksandra Tuominen, * 14. Mai 1898 in Askola; † 6. Oktober 1955 in Los Angeles) war eine finnisch-amerikanische Schauspielerin.

Leben

Betty Aho wurde als Betty Aleksandra Tuominen in Askola (Finnland) geboren.[1] Ihren ersten Ehemann, den Künstler Urho Ahonuro (1894–1952), heiratete sie 1919.[2] Den Nachnamen verkürzte sie zum Künstlernamen Aho. In Finnland arbeitete die Schauspielerin am Arbeitertheater Tampere und am Volkstheater in Helsinki.[3]

1923 emigrierte sie in die Vereinigten Staaten von Amerika.[4] Sie fuhr mit der Cedric von Liverpool nach New York, wo sie am 15. Januar 1924 eintraf.[5]

Nach einem Aufenthalt von zehn Monaten in New York reiste Aho nach Hollywood und wurde 1926 von Paramount Pictures unter Vertrag genommen. Nach einer Reihe von Kleindarstellerengagements stellte sie sich mit dem Empfehlungsschreiben eines New Yorker Zeitungsredakteurs beim Leiter der Castingabteilung von Paramount Fred Datig vor. Auch Esther Ralston unterstützte sie, sodass Aho eine Rolle an ihrer Seite in Josef von Sternbergs Film Eine Nacht im Prater (1929) erhielt.[3]

Sie heiratete den Elektriker Leonard Hendrickson (1898–1972) und erlangte 1933 in Los Angeles die amerikanische Staatsbürgerschaft.[4] Betty Aho starb am 6. Oktober 1955 und hinterließ ihren Ehemann und ihre Schwester Ingrid Eloranta.[6]

Filmografie (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Betty Aleksandra Hendrickson. In: familysearch.org. Abgerufen am 1. Dezember 2025 (englisch).
  2. Helena Antaverkka, Artist Meeting Ahonurho, Aamulehti 1920, Nr. 275, Seite 5, veröffentlicht am 27. November 1920 (finnisch)
  3. a b Esther Ralston Aids Extra in Landing First Big Role. In: The Los Angeles Times. 11. November 1928, S. 58 (newspapers.com).
  4. a b Hannu Salmi: Betty Ahon jäljillä. In: Hannu Salmi: blogi. 8. Juni 2012, abgerufen am 1. Dezember 2025 (finnisch).
  5. The Ellis Island Ship Database. In: ellisisland.org. Archiviert vom Original am 22. Juni 2012; abgerufen am 1. Dezember 2025 (englisch).
  6. Advertising section. In: The Los Angeles Times. 8. Oktober 1955, S. 8 (newspapers.com).