Best. Christmas. Ever!
| Film | |
| Titel | Best. Christmas. Ever! |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2023 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersempfehlung | ab 7[1] |
| Produktionsunternehmen | Motion Picture Corporation of America |
| Stab | |
| Regie | Mary Lambert |
| Drehbuch | Todd Calgi Gallicano, Charles Shyer |
| Produktion | Brad Krevoy |
| Musik | Jeff Rona |
| Kamera | Graham Robbins |
| Schnitt | Jeffrey Wolf |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
Best. Christmas. Ever! ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2023 von Regisseurin Mary Lambert nach einem Drehbuch von Todd Calgi Gallicano und Charles Shyer mit Heather Graham, Brandy Norwood, Jason Biggs und Matt Cedeño. Die Weihnachtskomödie wurde am 16. November 2023 auf Netflix veröffentlicht.[2][3][4][5]
Handlung
Jackie Jennings versendet alljährlich zu Weihnachten ein Schreiben an Freunde und Bekannte, in dem sie ein perfektes Leben beschreibt. Auch ihre Freundin Charlotte Sanders vom College erhält ein solches, bei der damit ein wunder Punkt getroffen wird, weil ihr Leben alles andere als perfekt ist. Jackie lobt darin die außergewöhnliche Intelligenz ihrer Tochter Beatrix und den Wunsch ihres Sohnes Daniel, auf Reisen die Welt zu verbessern. Charlotte dagegen hält sich, ihre Tochter Dora, ihren Sohn Grant und ihren Mann Rob für nichts Besonderes.
Nachdem Grant irrtümlich die Adresse von Jackie in das Navigationsgerät eingibt, weil er eine sarkastische Bemerkung seiner Mutter missversteht, landet die Familie Sanders nicht wie geplant bei Charlotte Schwester Stacy, sondern beim Haus von Jackie und ihrem Mann Valentino. Weil es bei der Ankunft bereits sehr spät ist verbringen sie die Nacht dort. Am nächsten Tag werden die Sanders eingeschneit.
Die Tatsache, dass Rob und Jackie am College ein Paar waren, verunsichert Charlotte. Auf die Frage, was er an ihr gefunden hatte, antwortet Rob, dass sie spontan war. Außerdem scheinen Jackie und Valentino ein erfülltes Sexleben zu haben. Charlotte ist misstrauisch gegenüber Jackies scheinbar perfekter Familie. Ihr Misstrauen führt dazu, dass sie die Gruppe auf dem Stadtplatz zurücklässt, unter dem Vorwand ein Geschenk besorgen zu müssen. In Wirklichkeit kehrt sie ins Haus der Jennings zurück um es zu durchsuchen. Dort wird sie von Valentino überrascht, der sie in der Dunkelheit für einen Einbrecher hält.
Jackie hatte eine Überraschung für ihren Mann und ihre Tochter vorbereitet: ein wiederaufgebautes Puppenhaus, das seine verstorbene Mutter nicht mehr selbst bauen konnte. Durch eine Unachtsamkeit von Charlotte wird das Puppenhaus erneut zerstört. Charlotte unterstellt Jackie und Rob aufgrund falsch interpretierter Korrespondenz einer Affäre. Sie vermutet, dass nicht Grant die falsche Adresse ins Navi eingeben hat, sondern Rob, damit er seine Freundin Jackie wiedersehen kann. Rob gesteht daraufhin, dass er der Familie seit Jahren Weihnachtsbriefe schickt. Er hat es vor ihr geheim gehalten, da sie diese Praxis ablehne.
Charlotte bereitet ihre Abreise vor und entschuldigt sich bei Jackie, die sie bittet zu bleiben. Auf einem Kreditinsitut in der Innenstadt hilft die zehnjährige Beatrix Charlotte, einen niedrigen Zinsatz für einen Kredit für Robs Traumhaus als Weihnachtsüberraschung auszuhandeln. Aus den Fernsehnachrichten erfährt Charlotte, dass ihr Arbeitgeber wegen eines defekten Staubsaugermodells, das in Flammen aufgeht, vor der Insolvenz steht uns sie vermutlich ihren Arbeitsplatz verliert.
Später begegnet Charlotte Jackies Freundin Rose, die ihr dafür dankt, dass sie die Feiertage mit den Jennings verbringt, weil diese Jahreszeit für sie sehr schwierig sei. Charlotte entdeckt ein Plakat der Daniel Jennings Memorial Foundation und findet so heraus, dass Daniel gestorben ist. Wieder bei Jackie, versuchte Charlotte sie zu trösten. Im Andenken an ihren verstorbenen Sohn habe sie die Stiftung gegründet, ihr Weihnachtsschreiben habe sie so verfasst, als hätte Daniel selbst die guten Taten begangen, was er für sie auf eine gewisse Weise durch die Stiftung auch gemacht habe.
Gemeinsam mit Rose realisierte Jackie Daniels größten Traum, einen solarbetriebenen Heißluftballon, mit dem sie beim Weihnachtsspektakel vorbeifliegen möchte, wobei unterhalb des Ballons ein Weihnachtsschlitten montiert ist. Als technische Probleme mit dem Ballon auftreten, hilft die Ingenieurin Charlotte sie zu lösen. Mit dem fliegenden Schlitten des Weihnachtsmannes wird der Glaube der Kinder an den Weihnachtsmann wiederhergestellt, nachdem sie zuvor gezweifelt hatten, ob es diesen überhaupt gibt.
Die Familien Sanders und Jennings schreiben schließlich gemeinsam einen Weihnachtsbrief, in dem sie berichten, dass Charlotte und Jackie ein gemeinsames Unternehmen gegründet haben. Die Jennings fliegen mit dem solarbetriebenen Heißluftballon um die Welt, um Geld für die Stiftung zu sammeln und die Sanders konnten ihren Traum von einem Haus realisieren.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die Iyuno Germany. Das Dialogbuch schrieb Madelaine Schulze, Dialogregie führte Karin Grüger.[6]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[6] |
|---|---|---|
| Charlotte Sanders | Heather Graham | Katrin Fröhlich |
| Jackie Jennings | Brandy Norwood | Claudia Urbschat-Mingues |
| Rob Sanders | Jason Biggs | Kim Hasper |
| Valentino | Matt Cedeño | Sebastian Christoph Jacob |
| Beatrix Jennings | Madison Skye Validum | Aurelia van Cauwelaert |
| Dora Sanders | Abby Villasmil | Alma van Cauwelaert |
| Grant Sanders | Wyatt Hunt | Greta Galisch de Palma |
| Kreditmanager Stevan Millar | Allan Groves | Rainer Fritzsche |
| Michelle | Camille Cadarette | Heike Beeck |
| Rose McCaffrey | Nadia Sine | Carolin Brunk |
| Werkstatt Santa | Paul Kiernan | Sascha Krüger |
Produktion und Hintergrund
Der Film wurde von Brad Krevoy für Motion Picture Corporation of America (MPCA) produziert. Als Executive Producer fungierten Amanda Phillips, Eric Jarboe, Steve Berman, David Wulf, Charles Shyer und Todd Calgi Gallicano.[7]
Die Kamera führte Graham Robbins, die Musik schrieb Jeff Rona und die Montage verantwortete Jeffrey Wolf. Das Set-Design gestaltete Diane Millett und das Kostümdesign Emerson Alvarez.[8]
Musik
- Better Together – The Jilettes[9]
- We Wish You a Merry Christmas – Thomas Coster Jr
- Snow – JJ Heller
- O Holy Night – Mike Tompa, Joshua Warren
- O Christmas tree (Jazzy Version)
- Santa Baby – Serena Ryder
- Dance of the Sugar Plum Fairy – Sophie Park
- Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow! – Cast
- Quizás, quizás, quizás – Ritmos Latinos
- All The Little Things – Sarah DeFors
- Jingle Jangle – Rehya Stevens
- Beautiful Season – AJ
- Christmas (Baby Please Come Home) – Grace Crugnale
- Just Cancel Christmas – Kirsty Almeida
- Santa Claus Is Coming to Town – Cast
- That Holiday Feelin’ – Amy Stroup
Rezeption
Kritiken
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 40 %[10] |
| Metacritic (Metascore) | 34/100[11] |
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de drei von zehn Punkten. Der Film locke mit einem vergleichsweise prominenten Ensemble. Das sei aber auch schon das einzig Positive, was man über diese missglückte Weihnachtskomödie sagen könne. Auch wenn es anfangs noch nicht so schlecht aussehe, werde die Geschichte aber schrecklich langweilig und kitschig.[12]
Hannah Madlener meinte auf glamour.de, dass der Film eine spannende Prämisse habe und die Charakterisierung der beiden Freundinnen interessant sei. Allerdings wurde einiges Potenzial verschwendet. In der zweiten Hälfte des Films könne er sich allerdings etwas retten. Leider nehme sich der Weihnachtsfilm insgesamt doch ein bisschen zu ernst und fahre auf einer wackeligen Linie zwischen herzerwärmend und absurd.[13]
Filmdienst bewertete den Streifen mit zwei von fünf Sternen. Die Familien-Weihnachtskomödie löse ihren Konflikt rund um Eifersucht und Minderwertigkeitskomplexe etwas holprig in Wohlgefallen auf, deren Figuren wirkten dadurch letztlich ähnlich künstlich wie der weihnachtliche Deko-Overkill.[8]
Abrufe
Laut dem Analyse-Unternehmen digital i hatten 981.000 Haushalte in Deutschland im November 2023 den Film auf Netflix gesehen, damit lag die Produktion auf dem vierten Platz.[14]
Weblinks
- Best. Christmas. Ever! bei IMDb
- Best. Christmas. Ever! bei Netflix
- Best. Christmas. Ever! in The Movie Database
- Best. Christmas. Ever! bei Fernsehserien.de
- Best. Christmas. Ever! bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ Best. Christmas. Ever! bei Netflix, abgerufen am 16. November 2023.
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: fernsehserien.de. Abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: wunschliste.de. Abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ Sophie Unger: "Best. Christmas. Ever!": Weihnachtlicher Netflix-Familienfilm. In: film.at. 6. November 2023, abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: Filmstarts.de. Abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ a b Best. Christmas. Ever! In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 16. November 2023.
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: mpcafilm.com. Abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ a b Best. Christmas. Ever! In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 8. November 2023.
- ↑ "Best. Christmas. Ever!": Der Soundtrack zum Weihnachtsfilm. In: songtexte.com. 19. Oktober 2023, abgerufen am 25. Oktober 2025.
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 20 Kritiken).
- ↑ Best. Christmas. Ever! In: Metacritic. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 6 Kritiken).
- ↑ Oliver Armknecht: Best. Christmas. Ever! In: film-rezensionen.de. 16. November 2023, abgerufen am 17. November 2023.
- ↑ Hannah Madlener: “Best. Christmas. Ever!”-Kritik: Ist der Weihnachtsfilm auf Netflix so schlecht, dass er wieder unterhaltsam ist? In: glamour.de. 20. November 2023, abgerufen am 21. November 2023.
- ↑ Jens Schröder: Streaming-Charts von digital i: "7 vs. Wild" hält mit großen Netflix-Serien mit. In: meedia.de. 10. Januar 2024, abgerufen am 10. Januar 2024.