Berthold Volkmar
Berthold Volkmar (* 5. Februar 1905 in Rolfshagen im Landkreis Schaumburg; † 25. Oktober 1961 in Düsseldorf) war ein deutscher Parteifunktionär (NSDAP).
Leben
Berthold Volkmar war der Sohn eines Oberstraßenmeisters, besuchte nach der Obersekundareife eine Technische Staatslehranstalt im Fach Maschinenbau und war später als Ingenieur tätig. Er engagierte sich politisch und war Vorsitzender im autoritären und rechtskonservativen Deutschnationalen Jugendbund. Zum 1. Mai 1931 trat er der NSDAP bei und wurde Bereichsleiter. Im Februar 1935 erhielt er eine hauptamtliche Beschäftigung im Parteidienst und wurde zunächst stellvertretender Kreisleiter und Adjutant von Gustav Reineking, bis er ihn im August 1935 in seinem Amt als Kreisleiter ablöste. 1938 wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs gegen ihn geführt, dennoch galt er im September 1939 beim „Stellvertreter des Führers“ als förderungswürdig und wurde 1940 in die deutsch besetzten Niederlande abkommandiert, seit 1942 als Hauptabteilungsleiter im Reichskommissariat Niederlande, das von Arthur Seyß-Inquart geleitet wurde.
Seit dem 1. August 1943 musste er Kriegsdienst leisten und tauchte nach Kriegsende in Bodenengern[1] unter.
Über seinen weiteren Lebensweg gibt die Quellenlage keine Aufschlüsse.
Literatur
- Wolfgang Stellbrink: Die Kreisleiter der NSDAP in Westfalen und Lippe. Veröffentlichung der staatlichen Archive des Landes Nordrhein-Westfalen: Reihe C, Quellen und Forschung; Band 48, Münster 2003, ISBN 3-932892-14-3, S. 204 (Digitalisat)
Einzelnachweise
- ↑ Auskunft der Stadtverwaltung Rinteln vom 19. Februar 1999