Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit
| Berner Fachhochschule, Departement Gesundheit | |
|---|---|
| Trägerschaft | staatlich / kantonal |
| Ort | Bern / Basel |
| Direktorin | Prof. Dr. Klazine Van der Horst[1] |
| Studierende | 1664 (Stand: 31. Dezember 2024)[2] |
| Website | www.bfh.ch/gesundheit |
Das Departement Gesundheit der Berner Fachhochschule ist eines von acht Departementen der Berner Fachhochschule (BFH), einer Fachhochschule im Kanton Bern in der Schweiz.
Das Departement verfügt über vier Standorte in Bern (Murtenstrasse 10, Schwarztorstrasse 48, Stadtbachstrasse 64, Finkenhubelweg 11) sowie einen Standort in Basel (Campus Bildung Gesundheit im SpenglerPark seit Sommer 2023)[3].
Fachbereiche
Das Departement Gesundheit gliedert sich in die vier Fachbereiche Ernährung und Diätetik, Geburtshilfe, Pflege, Physiotherapie sowie in das Institut für kollaborative Gesundheitsversorgung und Leadership, das Institut für Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, das Institut Alter (in Kooperation mit dem Departement Soziale Arbeit der BFH) und die Abteilung Services Gesundheit. In den Fachbereichen der vier Gesundheitsberufe werden Bachelor- und Master-Studiengänge, angewandte Forschung und Entwicklung sowie Weiterbildungen und Dienstleistungen angeboten. Das Departement Gesundheit pflegt Akademie-Praxis-Partnerschaften mit der Insel Gruppe Bern, der Lindenhofgruppe Bern und mit den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern[4].
Studiengänge und Weiterbildungen
Das Departement Gesundheit bietet folgende Bachelor- und Masterstudiengänge an:
- Bachelor of Science in Ernährung und Diätetik
- Bachelor of Science Hebamme
- Bachelor of Science in Pflege
- Bachelor of Science in Physiotherapie
- Master of Science in Ernährung und Diätetik
- Master of Science in Healthcare Leadership
- Master of Science Hebamme
- Master of Science in Pflege
- Master of Science in Physiotherapie
- Master of Science in Life Sciences - Food, Nutrition and Health
Das Departement Gesundheit bietet zudem verschiedene weiterführende Studiengänge auf den Stufen Certificate of Advanced Studies (CAS), Diploma of Advanced Studies (DAS) und Master of Advanced Studies (MAS) an sowie ein Weiterbildungsangebot für Fachpersonen aus den Gesundheitsberufen (Short Advanced Studies SAS, Fachkurse, Kurse, P4P)[5].
Geschichte
1999 entschied die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) über eine umfassende Reform der Gesundheitsberufe und beschloss 2004, die Ausbildungen in Physiotherapie und Ergotherapie in der ganzen Schweiz als Bachelorstudiengänge an Fachhochschulen anzubieten. In der Westschweiz sollten alle und in der Deutschschweiz ein gewisser Prozentsatz der Diplome im Pflegebereich an Fachhochschulen angeboten werden.
2005 entschieden die Regierungen der Kantone Bern, Zürich und St. Gallen, dass in der Deutschschweiz nur noch je eine Ausbildung in Ergotherapie (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Winterthur) und Ernährungsberatung (Berner Fachhochschule) angeboten wird. Zudem beschloss die GDK, dass die Ausbildungen in Ernährungsberatung und Hebamme längerfristig ebenfalls Bachelorstudiengänge an Fachhochschulen werden sollten. Die Regierungen der Kantone Bern, Zürich und St. Gallen legten fest, diese Ausbildungen ab 2007 anzubieten.
2006 starteten am Fachbereich Gesundheit der Berner Fachhochschule die ersten Bachelorstudiengänge Physiotherapie und Pflege, 2007 folgten der erste Bachelorstudiengang Ernährung und Diätetik in Bern und der erste Bachelorstudiengang Physiotherapie in Basel (Kooperation mit dem Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt). 2008 startete der Bachelorstudiengang Hebamme in Bern. 2009 schlossen die ersten Bachelorstudierenden in Pflege und Physiotherapie ihr Studium an der Berner Fachhochschule ab. 2010 wurden die ersten Masterstudiengänge Pflege und Physiotherapie aufgenommen, und das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) akkreditierte die Bachelorstudiengänge Pflege, Physiotherapie, Hebamme sowie Ernährung und Diätetik.
2018 wurde der Fachbereich Gesundheit zu einem eigenständigen Departement der BFH. 2018 wurde der Fachbereich Gesundheit zu einem eigenständigen Departement der BFH. In den folgenden Jahren wurde das Studienangebot auf Masterstufe erweitert. 2012 schlossen erstmals Absolventinnen des Masterstudiengangs Pflege ihr Studium ab. 2017 startete der Masterstudiengang Hebamme, die ersten Abschlüsse erfolgten 2020. Ab Herbst 2021 wird das Bachelorstudium Pflege auch am Standort Basel angeboten; der Bachelorstudiengang Physiotherapie in Basel wird seither vollständig von der Berner Fachhochschule geführt. 2022 schlossen erstmals Absolventinnen den Masterstudiengang Ernährung und Diätetik ab.
Am 1. Mai 2023 übernahm Prof. Dr. Klazine van der Horst die Leitung des Departements. Zum 1. September 2024 wurde der Masterstudiengang Healthcare Leadership eingeführt.[6]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Profil + Organisation. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Die BFH in Zahlen. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Standort + Infrastruktur. Abgerufen am 2. April 2024.
- ↑ Vernetzung + Partnerschaften. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Weiterbildung am Departement Gesundheit. Abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Profil + Organisation. Abgerufen am 15. Januar 2026.