Bernd Stingl

Bernd Stingl (* 17. März 1968 in Künzelsau) ist ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit dem 26. August 2024 Kommandeur des Zentrums Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung Cyber- und Informationsraum in Bonn.

Leben

Stingl trat 1987 in die Bundeswehr ein und absolvierte von 1989 bis 1993 ein Studium des Maschinenbaus an der Universität der Bundeswehr Hamburg mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur. Anschließend war er Offizier für Militärisches Nachrichtenwesen (S 2) und Zugführer im Instandsetzungsbataillon 220 in Dornstadt, ab 1995 Instandsetzungsoffizier im Systeminstandsetzungszentrum 860 in St. Wendel und von 1998 bis 2000 Kompaniechef der 6. Kompanie des Instandsetzungsbataillons 310 in Montabaur.

Von 2000 bis 2002 absolvierte Stingl den 43. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er Referent für Fähigkeitsanalyse im Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr am Dienstort Koblenz, ab 2004 Referent für Rüstungskooperation an der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO in Brüssel in Belgien, ab 2006 Operationsstabsoffizier in der Abteilung Führungsunterstützung im Heeresführungskommando in Koblenz, ab 2007 Referent für Rüstungskooperation im Referat 4 der Stabsabteilung II im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung auf der Hardthöhe in Bonn ab 2008 stellvertretender Brigadekommandeur und Chef des Stabes der Führungsunterstützungsbrigade des Eurokorps in Straßburg in Frankreich, ab 2011 Referent im Referat IV 5 im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, ab 2012 Referent für Bedrohungsanalyse im Kommando Streitkräftebasis in Bonn, ab 2016 Systemarchitekt IT-System der Bundeswehr im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr in Koblenz, ab 2018 Referatsleiter CIT I 1 (IT-Strategie/Cyberpolitik) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, ab 2020 Referatsleiter CIT I 5 (Digitalisierungsplattform/Datenstrategie) im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin und ab 2023 Abteilungsleiter III (Fähigkeitsentwicklung/Digitalisierung) im Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung Cyber- und Informationsraum in Bonn.

Seit dem 26. August 2024 ist Stingl, als Nachfolger von Michael Volkmer, Kommandeur des Zentrums Digitalisierung der Bundeswehr und Fähigkeitsentwicklung Cyber- und Informationsraum in Bonn. Auf diesem Dienstposten erfolgte die Ernennung zum Brigadegeneral.

Stingl ist verheiratet und hat drei Kinder.

Auslandseinsätze

Stingl nahm an zwei Auslandseinsätzen der Bundeswehr teil:

Auszeichnungen

Siehe auch