Berga (Kyffhäuser)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 51° 27′ N, 11° 0′ O | |
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Mansfeld-Südharz | |
| Verbandsgemeinde: | Goldene Aue | |
| Höhe: | 159 m ü. NHN | |
| Fläche: | 25,67 km² | |
| Einwohner: | 1664 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 65 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06536 | |
| Vorwahl: | 034651 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSH, EIL, HET, ML, SGH | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 87 055 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Lange Straße 8 06537 Kelbra (Kyffhäuser) | |
| Website: | www.vwg-goldene-aue.de | |
| Bürgermeister: | Gunter Pabst | |
| Lage der Gemeinde Berga im Landkreis Mansfeld-Südharz | ||
Berga ist eine Gemeinde in der Verbandsgemeinde Goldene Aue im Landkreis Mansfeld-Südharz, im thüringisch geprägten Teil Sachsen-Anhalts, Deutschland.
Geographie
Lage
Berga liegt an der Thyra rund 20 km westlich von Sangerhausen und rund 15 km östlich von Nordhausen inmitten der Goldenen Aue am südöstlichen Ausläufer des Alten Stolbergs. Die Thyra fließt 1,3 km weiter südlich unterhalb des Ortes in die Helme. Die Talsperre Kelbra und der Kyffhäuser liegen südlich des Ortes.
Berga gliedert sich in das Oberdorf (nordwestlicher Teil auf der Höhe der Südostspitze des Alten Stolbergs) und das Unterdorf südöstlich längs der Thyra in der Niederung der Goldenen Aue.
Ortsteile
- Berga
- Bösenrode
- Rosperwenda
Nachbarorte
Geschichte
Anfänge
Steinzeitliche Spuren zeigten sich mit der Entdeckung des Einzelgrabes von Berga bei Straßenbauarbeiten.
Berga lag wie alle Orte in der Goldenen Aue im mittelalterlichen thüringischen Helmegau.
Am 5. Februar 985 schenkte König Otto III. seinen Hof in Berge im Helmegau der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg. Bereits einige Tage zuvor, am 28. Januar 985, war diese Urkunde ausgefertigt, aber nicht durch Unterschrift vollzogen worden.[2]
Wüstungen
Rings um Berga gab es viele Ortschaften, die seit langer Zeit nicht mehr existieren und als Wüstungen zum großen Teil in Vergessenheit geraten sind. Nördlich von Berga lag auf halbem Weg nach Uftrungen einst der Ort Bernecke, im Südosten hinter Thürungen an der Helme unweit des Hernsgenberges der Ort Ramderode. Südlich von Berga lag thyraabwärts, wo früher die alte Thyramühle war, das Dorf Topfstedt. Im Südwesten in unmittelbarer Nähe von Aumühle lag auf der Nordseite der Helme der Ort Vorrieth, südlich der Helme in Richtung Auleben Langenrieth. Im Westen auf halber Strecke zwischen Berga und Görsbach, wo früher die alte Ziegelei stand, lag das Dorf Tütchenwende. Im Nordwesten an der Südabdachung des Alten Stolbergs um das Forsthaus Rodeberg herum gab es mehrere Ortschaften, wie Timderode, Nicolausrode, Crimderode und Trockenbach.[3]
Rothenburger (1101–1223) und Beichlinger (1223– nach 1300)
Der Nachbarort Kelbra unterstand von 1101 bis 1223 der Herrschaft der Rothenburger,[4] welche ihren Sitz auf der über der Stadt befindlichen Rothenburg hatten. Im Jahre 1223 verstarb Graf Christian von der Rothenburg kinderlos und vererbte Burg und Besitz an die Grafen von Beichlingen.[5] Beide Herrschaften hatten viele Ortschaften in der Goldenen Aue in ihrem Besitz, vermutlich auch über Berga.
Grafschaft Hohnstein (nach 1300–1413)
Nach 1300 verkauften die Beichlinger nach und nach ihre Besitzungen in der Goldenen Aue an die Grafen von Hohnstein. Die Stadt Kelbra wurde erst 1348 an die Grafschaft Hohnstein verkauft; die Stadt Heringen sehr viel früher. Wann genau Berga an die Hohnsteiner kam, ist im Moment noch nicht belegbar. Aber es gehörte wie die benachbarte Stadt Kelbra lange Zeit zu dieser. 1373 wurde die Grafschaft Hohnstein auf die Linien Hohnstein-Kelbra-Heringen und Hohnstein-Lohra-Klettenberg vollständig aufgeteilt. Berga kam irgendwann zur Linie Honstein Kelbra-Heringen, später Unterlinie Hohnstein - Kelbra, aus welcher das spätere Amt Kelbra hervorging. Aus der Unterlinie Hohnstein-Heringen ging das spätere Amt Heringen hervor. Beide Ämter unterlagen gleichen Herrschafts- bzw. Verwaltungseinheiten bis zum Jahre 1952.
Berga hat zusammen mit Görsbach, Schwenda, Uftrungen, Bösenrode, Rosperwenda und Thürungen einen Anteil am Siebengemeindewald, der den Gemeinden vom Grafen zu Stolberg für die Rettung seines Sohnes 1341 geschenkt wurde.[6]
Im Fleglerkrieg 1412 wurden große Teile der Grafschaft Hohnstein-Kelbra-Heringen zerstört.
Wettiner, Stolberger und Schwarzburger (1413–1806)
Bereits 1413 musste nach dem Fleglerkrieg der Hohnsteiner Graf Dietrich IX seine Ansprüche auf die Ämter Kelbra und Heringen an die Thüringer Landgrafen Friedrich IV. der Streitbare, Willhelm II. und Friedrich IV. aus dem Hause Wettin überlassen. Nach und nach wurde dieser Besitz an die örtlichen Grafen zu Stolberg und Schwarzburg verpfändet und somit verwaltet.
Berga lag im Amt Kelbra, welches aus der Linie Hohnstein-Kelbra der Grafschaft hervorging. Weitere zugehörige Ortschaften waren Thürungen, die Stadt Kelbra, Altendorf, Lindeschu, Sittendorf und Tilleda.
Napoleonische Zeit (1806–1815)
Mit der Schaffung des Rheinbund im Jahre 1806, dem Königreich Westphalen (1807) und der Schaffung des Königreich Sachsen (1806), dank eines Bündnisses des Kurfürstentums Sachsen mit Napoleon; lagen die Ämter Heringen und Kelbra im Rheinbund und somit durchgehend unter der Kontrolle Napoleons. Auf den historischen Karten aus dieser Zeit ist ersichtlich, dass diese Ämter weder im Königreich Westphalen, noch im Königreich Sachsen lagen, aber ganz in ihrer Nähe und innerhalb des Rheinbundes, an welche sich spätestens im Jahre 1808 auch Schwarzburg und Stolberg angeschlossen hatten.
Preußische Provinz Sachsen
Nach dem Sieg über Napoleon erfolgte der Wiener Kongress (1814–1815), auf welchen die großen Siegerstaaten sich reichlich mit Territorien selbst bedienten. Preußen annektierte nicht nur weite Gebiete des Königreiches Sachsen als Strafe (Vorwand) für sein Bündnis mit Napoleon, sondern auch bis dahin selbstständige Städte, geistliche Territorien und Kleinstaaten Thüringens, Hessens und des Rheinlandes; hier im Gebiet der Goldenen Aue die Grafschaft Stolberg, die freie Reichsstadt Nordhausen und die bisher unter gemeinschaftlicher Schwarzburger und Stolberger Herrschaft stehenden Ämter Heringen und Kelbra. Sämtliche ehemals Sächsischen- und Thüringischen Annexionen wurden in der neu entstandenen preußischen Provinz Sachsen zusammengefasst. Beide Ämter gemeinsam mit der gesamten Grafschaft Stolberg und somit auch die Stadt Kelbra kamen an den Regierungsbezirk Merseburg und dort an den Landkreis Sangerhausen (Provinz Sachsen), während die Grafschaft Schwarzburg für den Verlust beider Ämter von Preußen eine Abfindung erhielt. So kamen die Ämter Heringen un Kelbra mit dem Dorf Berga im Jahr 1816 an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen.
Zweiter Weltkrieg
Am 22. Februar 1945 wurde der Schnellzug D 190 Leipzig-Köln im Bergaer Kuhried von US-Tieffliegern mit Bordwaffen angegriffen. 41 Fahrgäste wurden getötet. Im Krankenhaus Nordhausen starben noch 21 Schwerverletzte an ihren Schusswunden: zusammen also 62 Todesopfer.[7]
Am 12. April 1945 wurden fünf Wehrmachtssoldaten, die in der Nähe des Bahnhofs Verteidigungsstellung bezogen hatten, von US-Truppen aus dieser „herausgeschossen“ und nach Gefangennahme auf dem Grundstück Ohl erschossen.[8]
Sowjetische Besatzungszone und DDR-Zeit (1945–1990)
Anfang Juli 1945 wurde Berga wie die ganze preußische Provinz Sachsen von den Amerikanern an die Rote Armee übergeben und damit Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und ab 1949 der DDR.
Unter der sowjetischen Militäradministration wurde 1945 kurzfristig eine neue „Provinz Sachsen“ gegründet und mit der Auflösung Preußens 1947 erstmals ein Land Sachsen-Anhalt geschaffen. So kam auch Berga als Teil des Landkreises Sangerhausen in das neue Land.
Durch das „Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Ländern in der Deutschen Demokratischen Republik“ kam 1952 der westliche Teil des Landkreises Sangerhausen und damit auch Berga zum DDR-Bezirk Halle. Von 1952 bis 2007 lag Berga im Kreis Sangerhausen (1952 bis 1990 im Bezirk Halle, dann im Land Sachsen-Anhalt). Seit der Kreisreform 2007 ist die Gemeinde Teil des Landkreises Mansfeld-Südharz.
Bevölkerung
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Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)[9], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022
Politik
Der Gemeinderat von Berga besteht aus 12 Mitgliedern und dem Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 65,8 % zu folgendem Ergebnis:[10]
| Partei / Wählergruppe | Stimmenanteil 2019[11] |
Sitze 2019 |
Stimmenanteil 2024 |
Sitze 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Starke Gemeinschaft Berga-Bösenrode-Rosperwenda | – | – | 48,2 % | 6 | |
| Freie Wählergemeinschaft Goldene Aue | 58,2 % | 7 | 25,6 % | 3 | |
| CDU | 13,8 % | 2 | 21,4 % | 3 | |
| SPD | 13,7 % | 2 | 4,7 % | – | |
| Die Linke | 11,1 % | 1 | – | – | |
| FDP | 3,2 % | – | – | – | |
| Insgesamt | 100 % | 12 | 100 % | 12 |
Bürgermeister
- 1994–2015: Marlies Schneeberg (CDU)[12]
- 2015–2022: Katrin Treppschuh (parteilos)
- seit 2022: Gunter Pabst (parteilos)
Treppschuh wurde bei der Bürgermeisterwahl am 10. Mai 2015 ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen gewählt.[13]
Papst wurde bei der Bürgermeisterwahl am 8. Mai 2022 ebenfalls ohne Gegenkandidat mit 100 % der gültigen Stimmen zu ihrem Nachfolger gewählt.[14] Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.[15]
Wappen
Das Wappen wurde am 2. August 2007 durch den Landkreis genehmigt.
| Blasonierung: „In Gold allesamt aus einem grünen Berg wachsend eine grüne Linde, begleitet von vorn einem roten Kugelhochkreuz, und hinten einem gemauerten, spitzbedachten roten Turm mit pfahlweise 2 goldenen Fenstern.“[16] | |
Die Farben der Gemeinde sind – abgeleitet von der Farbe des Hauptwappenmotivs und der Tinktur des Schildes – Grün-Gelb.
Flagge
Die Flagge ist grün-gelb (1:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt – bei der Längsform mit senkrecht verlaufenden Streifen und bei der Querform mit waagerecht verlaufenden Streifen.[16]
Sehenswürdigkeiten und Kultur
Bauwerke
- St. Petri-und-Paul-Kirche, 1898 errichtet
- Hallesches oder Franckesches Waisenhausgut
- Altes Schulgebäude
Naturschutzgebiete (NSG)
In der näheren Umgebung Bergas liegen folgende drei Naturschutzgebiete, die durch die politische Teilung der Region auf vier Naturschutzgebiete bzw. vier FFH-2000-Gebiete, drei Vogelschutzgebiete und ein Ramsar-Schutzgebiet aufgeteilt wurden:
Schutzgebiet (1) im Nordwesten von Berga um den Alten Stolberg
- NSG Alter Stolberg mit 6,2 km² (Nordhang und Westhang des Alten Stolbergs um Stempeda und Steigerthal), das Gebiet ist identisch mit dem Vogelschutzgebiet und FFH (Flora-Fauna-Habitat) 2000 Gebiet „Alter Stolberg“
- NSG Alter Stolberg und Grasburger Wiesen mit 0,2 km² (in unmittelbarer Nähe westlich von Rottleberode), das Gebiet bildet gemeinsam mit dem NSG Gipskarstlandschaft Heimkehle ein gemeinsames FFH-2000 Gebiet „Alter Stolberg und Heimkehle im Südharz“ mit 0,9 km²
- NSG Gipskarstlandschaft Heimkehle mit 0,6 km² südlich von Rottleberode und östlich von Uftrungen am Osthang des Alten Stolbergs
- FFH-2000-Gebiet „Reesberg“, westliche Erweiterung des NSG Gipskarstlandschaft Heimkehle, weder als NSG noch als Vogelschutzgebiet ausgezeichnet
Schutzgebiet (2) im Süden und Südwesten von Berga um den Stausee Kelbra und seine westliche Erweiterung als Hochwasserrückhaltebecken bzw. Feuchtgebiet einschließlich der Salzwiesen östlich von Auleben:
- NSG Schloßberg - Solwiesen mit 5,4 km², befindet sich vor allem in der Gemarkung Badra und Auleben und erstreckt sich über Teile des Helmestausees und der Salzwiesen in der Niederung der Goldenen Aue, aber auch über die südlich befindlichen Höhen der Badraer Schweiz. Das NSG befindet sich innerhalb des größeren FFH-Gebiets Kyffhäuser - Badraer Schweiz - Solwiesen mit einer Fläche von 33,8 km². Es beinhaltet weitere vier NSG, die aber von Berga weiter entfernt sind.
- Vogelschutzgebiet Helmestausee Berga-Kelbra mit 7,9 km², beschränkt sich ausschließlich auf die Fläche des Kelbraer Stausees innerhalb der Gemarkungen von Kelbra und Berga und ist weder als NSG oder FFH-Gebiet ausgezeichnet
- Vogelschutzgebiet Kyffhäuser - Badraer Schweiz - Helmestausee mit 37,9 km², erstreckt sich über die restliche Fläche des Stausees Kelbra, aber auch die Feuchtgebiete westlich davon einschließlich des gesamten oben genannten FFH-2000-Gebiets Kyffhäuser – Badraer Schweiz – Solwiesen einschließlich des darin befindlichen NSG Schlossberg-Solwiesen und den anderen vier NSG
- Ramsar-Schutzgebiet Helmestausee Berga-Kelbra mit 14,5 km² Ausdehnung, es schließt das gesamte Vogelschutzgebiet Helmestausee Berga-Kelbra und den nördlichen in der Niederung der Goldenen Aue befindlichen Teil des Vogelschutzgebietes Kyffhäuser – Badraer Schweiz – Helmestausee ein
Schutzgebiet (3) NSG Gipskarstlandschaft Questenberg mit einer Ausdehnung von 39,0 km², erstreckt sich nordöstlich von Berga hinter Rosperwenda über die Höhen des gesamten Südharzer Zechsteingürtels in seinem Abschnitt zwischen Uftrungen und Lengefeld bei Sangerhausen[17]
Regelmäßige Veranstaltungen
- Karnevalssitzungen im Januar und Februar
- Osterfeuer am Karsamstag auf dem alten Sportplatz
- Sportfest im Juni auf dem Sportplatz
- Kirmes am zweiten Wochenende im Juli
- Tontaubenschießen zur Kirmes auf dem alten Sportplatz
- Sportlerball im November
- Nikolausmarkt am ersten Advent
Verkehr
Straßenverkehr
In Berga beginnt die Bundesstraße B 85 nach dem südlich gelegenen Bad Frankenhausen. Die Landesstraßen L 3080 und L 151, die ebenfalls durch die Gemeinde führen, waren ehemals Abschnitte der Bundesstraße 80 zwischen Nordhausen und Sangerhausen. Die L 236 führt in nördlicher Richtung in den Harz bis nach Güntersberge. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Berga an der B 38.
Eisenbahnverkehr
Der Bahnhof Berga-Kelbra liegt an der Bahnstrecke Halle–Hann. Münden und wird von den Regional-Express-Linien RE 8 (Halle (Saale)–Leinefelde) und RE 9 (Halle (Saale)–Kassel-Wilhelmshöhe) bedient. Hier zweigt die Bahnstrecke Berga-Kelbra–Stolberg (Harz) ab. Die Bahnstrecke Berga-Kelbra–Artern wurde 1966 stillgelegt.
Busverkehr
Durch Berga führt die Linie 450 Sangerhausen–Stolberg (Harz) der Verkehrsgesellschaft Südharz.[18]
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Heinrich vom Hagen (1619–1664), Bergbauunternehmer
- Johann Arnold Zeitfuchs (1671–1742), Theologe, in Rosperwenda geboren
- Johann Gottlob Leidenfrost (1715–1794), Mediziner, in Rosperwenda geboren
- Heinrich Bleichrodt (1909–1977), Marineoffizier der Wehrmacht
- Christoph Führ (1931–2024), Bildungshistoriker
- Fritz Führ (1934–2024), Agrarwissenschaftler
Mit Berga verbundene Persönlichkeiten
- Christoph vom Hagen (1592–1655), Bergbauunternehmer, lebte in Berga
- Johann Elias Rothmaler (1634–1694), Pfarrer in Berga
- Paul Daubitz (1881–1951), Musiklehrer und Organist in Berga
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2024 (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ RI II Nr. 963 und 964.
- ↑ Karte des Helmegaues, entworfen und gezeichnet von Karl Meyer, Nordhausen.
- ↑ Das 12. Jahrhundert. Rat der Stadt Kelbra, abgerufen am 1. Mai 2021.
- ↑ Das 13. Jahrhundert. Rat der Stadt Kelbra, abgerufen am 1. Mai 2021.
- ↑ Heimat und Geschichtsverein Goldene Aue e. V.: Uralten Genossenschaftswald per Pedes erforscht. Heimat - und Geschichtsverein Goldene Aue e. V., 23. März 2016, abgerufen am 1. Mai 2021.
- ↑ Thilo Ziegler: Unterm Hakenkreuz. Ein Abriss zur Geschichte des Kreises Sangerhausen von 1933 bis 1945. Sondershausen, Starke-Druck, 2004. S. 21/22
- ↑ Jürgen Möller: Der Kampf um Nordthüringen im April 1945. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-146-7, S. 153.
- ↑ Bevölkerung der Gemeinden. In: statistik.sachsen-anhalt.de. Abgerufen am 12. November 2025.
- ↑ Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024
- ↑ Bekanntmachung des Wahlergebnisses. In: vwg-goldene-aue.de. 14. Juni 2019, S. 7–8, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- ↑ Bergas Bürgermeisterin geht in Ruhestand. In: Mitteldeutsche Zeitung. 18. Juni 2015, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- ↑ Neue Bürgermeisterin: Wahlrennen in Berga bereits gelaufen. In: Mitteldeutsche Zeitung. 15. April 2015, abgerufen am 7. Dezember 2025.
- ↑ Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 8. Mai 2022
- ↑ Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61
- ↑ a b Amtsblatt des Landkreis Nr. 3/2007 S. 4 ( vom 6. Februar 2015 im Internet Archive).
- ↑ Schutzgebiete in Deutschland. Bundesamt für Naturschutz, 2015, abgerufen am 3. Mai 2021.
- ↑ VGS-450. Sangerhausen-Kelbra-Stolberg-Breitenstein. In: mein-takt.de. Abgerufen am 7. Dezember 2025.