Beatriz González

Beatriz González (* 16. November 1932 in Bucaramanga; † 9. Januar 2026[1] in Bogotá[2]) war eine kolumbianische Malerin.[3]

Leben und Werk

González wuchs in der Zeit von La Violencia in Kolumbien auf. 1962 schloss sie ein Studium der Malerei und der Kunstgeschichte bei Marta Traba an der Universidad de los Andes ab und studierte anschließend Drucktechnik an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam.[4]

Mit „Los Suicidas Del Sisga/Die Selbstmörder von Sisga“ (1965) schaffte Beatriz González den künstlerischen Durchbruch. Für diese frühe Arbeit nahm sie ein Foto als Grundlage, das ein Pärchen zeigt, welches sich kurz vor dem gemeinsamen Freitod fotografieren ließ.[5] Beatriz González beschäftigte sich thematisch mit den Konflikten in Kolumbien, der Scheindemokratie, Korruption und dem Drogenkrieg. Ihren Blick richtete sie auf das Randständige, Profane und Provinzielle.[6]

Ausstellungen (Auswahl)

Einzelausstellungen

Gruppenausstellungen

Film

  • 2010: Beatriz González ¿Por qué llora si ya reí? / Beatriz González ¿Why are you crying von Diego García Moreno
Commons: Beatriz González – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Murió la maestra Beatriz González, ícono del arte colombiano. In: eltiempo.com. 9. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (spanisch).
  2. Muere Beatriz González, referente del arte moderno en Colombia. In: El País. 10. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (spanisch).
  3. Paz Guevara: Beatriz González. In: Documenta 14. Abgerufen am 11. Januar 2026.
  4. Beatriz González. In: Hammer Museum. Abgerufen am 11. Januar 2026 (englisch).
  5. Elke Buhr: Eine eigene Version der Moderne. In: Monopol. 16. Oktober 2018, abgerufen am 11. Januar 2026.
  6. Lisa Janke: Beatriz González in der Retrospektive. In: WELTKUNST, das Kunstmagazin der ZEIT. 23. November 2018, abgerufen am 11. Januar 2026.
  7. KW Berlin Beatriz González (PDF; 1,3 MB), abgerufen am 10. Juni 2019