Beate Seelig

Beate Seelig (geb. Kleemann; * 6. Mai 1953 in Salzwedel; † 12. Januar 2024[1]) war eine deutsche Email-Gestalterin.

Leben und Werk

Beate Seelig war die Tochter der Email-Künstler Dora und Hubert Kleemann. Nach dem Abschluss der 10. Klasse der Polytechnischen Oberschule in Rüdersdorf absolvierte sie von 1969 bis 1972 in der Werkstatt ihrer Eltern eine Lehre als Email-Gestalterin. Ab 1977 arbeitete sie freischaffend in Rüdersdorf in ihrem Beruf.

In der DDR war sie 1979 und 1985 in der Bezirkskunstausstellung Frankfurt (Oder), 1981 in Karl-Marx-Stadt in „Junge Künstler der DDR“ und 1986/1987 in Halle/Saale in der 2. Zentralen Ausstellung „Metallgestaltung in der DDR“ vertreten. Nach der deutschen Wiedervereinigung hatte sie mehrere Ausstellungen mit ihrem Ehemann Dietmar Seelig (1949–2013).[2]

Wie ihre Eltern und ihr Ehemann wurde sie auf dem Friedhof Gosen beigesetzt.

Mitgliedschaften

Werkbeispiel

  • Kasten (1986, Kupfer, emailliert, montiert)[3]

Literatur

  • Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 887

Einzelnachweise

  1. Traueranzeigen von Beate Seelig | Märkische Onlinezeitung Trauerportal
  2. Ausstellungen | Galerie Kleemann. Abgerufen am 30. November 2025 (deutsch).
  3. Abbildung im Katalog der 2. Zentralen Ausstellung „Metallgestaltung in der DDR“, S. 28