Beate Ehrt
Beate Ehrt (* 1966) ist eine deutsche Juristin. Sie ist seit 2025 die Präsidentin des Oberlandesgerichtes Nürnberg.
Leben
Beate Ehrt studierte Rechtswissenschaft und trat 1995 als Richterin am Amtsgericht Nürnberg in den bayerischen Justizdienst ein. Anschließend wechselte sie 1996 zur Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und war ab 1999 in der Personalabteilung im Bayerischen Staatsministerium der Justiz tätig. Sodann arbeitete sie von 2002 bis 2003 in der Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund in Berlin.
Ehrt kehrte in das Justizministerium zurück, wo sie ab 2004 zunächst die Leitung des Pressereferates und ab 2006 das Ministerbüro von Staatsministerin Beate Merk (CSU) leitete. Im Jahr 2009 wechselte sie an das Oberlandesgericht München und gehörte dort dem 7. Zivilsenat an. Anschließend war sie von 2010 bis 2011 erneut Leiterin des Ministerbüros von Merk, ehe ihr 2011 im Amt einer Ministerialdirigentin die Leitung der Abteilung für Grundsatzangelegenheiten, Europarecht, Öffentliches Recht und Öffentlichkeitsarbeit im Justizministerium übertragen wurde.[1]
Von 2018 bis 2025 war sie Präsidentin des Amtsgerichtes München. Sie stand damit dem größten Amtsgericht Deutschlands vor.[2]
Mit Wirkung vom 1. November 2025 wurde sie zur Präsidentin des Oberlandesgerichtes Nürnberg ernannt.[3]
Weblinks
- Pressemitteilung vom 2. September 2025 des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz
Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Kabinett: Amtswechsel beim Oberlandesgericht Nürnberg / Präsidentin des Amtsgerichts München Beate Ehrt folgt Präsident des Oberlandesgerichts Nürnberg Dr. Thomas Dickert. Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 2. September 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Münchner Amtsgericht hat erstmals eine Chefin. Süddeutsche Zeitung, 28. Januar 2018, abgerufen am 20. Dezember 2025.
- ↑ Präsidentin des Oberlandesgerichts Nürnberg erklärt, warum Laienrichter wichtig sind. Mittelbayerische Zeitung, 25. November 2025, abgerufen am 20. Dezember 2025.