Bayerisches Flugzeugbeobachterabzeichen
Das Bayerische Flugzeugbeobachterabzeichen war ein Abzeichen der Bayerischen Armee im Ersten Weltkrieg.
Stiftung und Verleihung
Gestiftet wurde das Abzeichen für Flugzeugbeobachter am 3. März 1914 durch König Ludwig III. für die bayerische Armee. Optisch war es abgesehen von der Krone dem preußischen Abzeichen für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen gleich. Auch die Verleihungsbedingungen waren die gleichen, ebenso mussten beide Abzeichen nach der Streichung des Beliehenen aus der Liste der Beobachtungszeichen an das Fliegerbataillon zurückgegeben werden.
Das Bayerische Kriegsministerium führte vom 9. September 1914 bis 5. September 1917 fortlaufend ein Verleihungsverzeichnis.[1] Für diesen Zeitraum wurden 258 Offiziere ausgezeichnet, wobei 77 davon gehörten der Artillerie an. 142 waren bei der Infanterie oder den Jägern. Nur 18 Offizieren kamen von der Kavallerie und 21 von anderen Waffengattungen, wie den Pionieren, der Telegraphen- oder Eisenbahntruppen.[2]
Bekannte Träger (Auswahl)
- Otto Hofmann, SS-Obergruppenführer, General der Waffen-SS und General der Polizei
- Robert von Greim, Generalfeldmarschall der Wehrmacht
Literatur
- Carsten Baldes: Abzeichen und Ehrenpreise der Fliegertruppe von 1913 bis 1920. Baldes, Neu-Ulm 2012, ISBN 978-3-9815016-0-5.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Harald Potempa: Die Königlich-Bayerische Fliegertruppe, 1914–1918. P. Lang, 1997, ISBN 978-3-631-30508-9, S. 96.
- ↑ Harald Potempa: Die Königlich-Bayerische Fliegertruppe, 1914–1918. P. Lang, 1997, ISBN 978-3-631-30508-9, S. 97.